Tram 20: Mit 60 km/h über’s Hochgleis

Baustellen, Bilder, Neubaustrecken Von: Daniel Schuhmann

Die Bauarbeiten auf der Linie 20 sind beendet und auch die Langsamfahrstellen wurden aufgehoben. Seit einer Woche können die Züge wieder mit 60 km/h über’s Hochgleis rasen.

Wagen 2214 an der Sandstrasse

Wagen 2214 an der Sandstrasse

Lediglich in den Haltestellenbereichen sind noch einige Nacharbeiten erforderlich. So müssen am Olympiapark West noch Gleisabsperrungen installiert werden.

An einigen Haltestellen, wie beispielsweise am Goethe-Institut und am Leonrodplatz, sind die Wartehäuschen noch nicht komplett fertiggestellt. Dies wird aber in den nächsten Tagen von der Firma Stöer noch nachgeholt.

Wagen 2210 verlässt die Haltestelle Goethe-Institut

Wagen 2210 verlässt die Haltestelle Goethe-Institut

Das neue Rasengleis, das zwischen Leonrodplatz und Stiglmaierplatz verlegt wurde, wirkt zwar noch sehr unansehnlich, doch hier wird die Natur in den nächsten Wochen und Monaten noch zeigen können, wozu sie fähig ist. An einigen Stellen sprießt der grüne Rasen schon jetzt hervor.

Wagen 2217 fährt vom Stiglmaierplatz aus über das neue Rasengleis

Wagen 2217 fährt vom Stiglmaierplatz aus über das neue Rasengleis

Nicht alles wurde saniert. So ist der Streckenabschnitt am U-Bahnhof Westfriedhof, der erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde, noch im alten Zustand erhalten.

Wagen 2220 werden am Westfriedhof einige Minuten Ruhe gegönnt

Wagen 2220 werden am Westfriedhof einige Minuten Ruhe gegönnt

Ein Stück südlich der Borstei – hier führt die frisch sanierte Brücke über den Nymphenburg-Biedersteiner Kanal – wurde im Zuge der Brückenbauarbeiten auch das Gleis auf einigen Metern erneuert.
Wagen 2217 fährt über das erneuerte Brückenbauwerk am Olympiapark

Wagen 2217 fährt über das erneuerte Brückenbauwerk am Olympiapark

Keine Änderungen gibt es stattdessen im Nordteil der Linie 20: Der Endpunkt ist weiterhin die Pelkovenstraße. Die Verlängerung nach Moosach wird erst in einigen Monaten in Betrieb genommen.


5 Kommentare zu “Tram 20: Mit 60 km/h über’s Hochgleis”

  1. Schmal, Gunther sagt:

    Erst mal danke für die tollen Informationen, werden an den Haltestellen, bspw. Leonrodplatz, auch wieder die dynamischen Anzeigen der Abfahrtszeiten eingerichtet?
    Fein ist es schon, dass man vielleicht bald beim unbestimmten Warten keinen Regenschirm mehr mitbringen muss.

  2. Daniel Schuhmann sagt:

    Hallo Gunther,

    Die DFI-Anzeigen werden zurückkehren, sobald die Haltestellen fertig sind. Zurzeit fehlen auch noch ein paar Fahrkartenautomaten. Bis dahin ist es auch möglich, die Daten zu Hause über MVG-Live abzufragen.

    Aber seit heute sind die Wartezeiten durch die Verstärkerzüge für die FH ohnehin geringer.

  3. Schmal, Gunther sagt:

    Hallo,

    na fein, nach 10 Wochen am Leonrodplatz immer noch keine DFI, an einem der Wartehäusl funktioniert schon seit Aufstellung kein Licht, die End-/Beginnhaltestelle Karlsplatz der 20 ist immer noch Baustelle und „Nothaltestelle“. Die Bauarbeiter sind wohl in Urlaub, wurde keiner mehr gesehen…
    Das Rasengleis zwischen Leonrodplatz und Lothstrasse ist wohl mehr ein Trümmer-Gleis mit etwas Grasbewuchs geworden. Das alte Schotter-Gleis vorher war optisch schöner, sagt ein Anwohner…

  4. Daniel Schuhmann sagt:

    Nun sind die DFI am »Leo« ja angebracht, bis zur Inbetriebnahme wird wohl nicht mehr viel Zeit vergehen.

    Das Rasengleis ist noch recht „flockig“, aber das wird sich im nächsten Jahr hoffentlich ändern. Im Herbst wächst halt auch nicht mehr so viel. Die Gleisbauart generell schaut mit genug Rasen schon schön aus. Die Bauart, die beispielsweise an der Borstei und am Westfreidhof liegt, sieht zwar schöner aus, aber dafür fluchen die Fahrer drüber, weil die Züge da gern mal rutschen.

  5. Tramgeschichten.de » Artikel » Sanierung: Leonrodplatz und Stiglmaierplatz sagt:

    […] doch die Auswirkungen sind für jeden Fahrgast spürbar. Nur sehr kurz währte die Freude, als im September 2008 die Sanierung der Tram 20 abgeschlossen war: Fortan wurden am Leonrodplatz und am Stiglmaierplatz »La-Tafeln« aufgehängt, seither gilt eine […]

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