Streik bei der MVG am Dienstag: Notbetrieb

Fahrplan, Betrieb, Störungen, Umleitungen Von: Daniel Schuhmann

achtung_smallDie Gewerkschaft verdi ruft am Dienstag zu einem Warnstreik von Schichtbeginn bis 15:30 Uhr auf. Dieser führt massiven Einschränkungen: Trambahn und U-Bahn werden nicht fahren können. Lediglich etwa 200 Fahrzeuge der privaten Kooperationspartner werden unterwegs sein. Mit ihnen versucht die Münchner Verkehrsgesellschaft, ein Bus-Notnetz aufzubauen.

Bus-Notbetrieb auf »Nachtliniennetz«

Das Notnetz orientiert sich am Nachtliniennetz der MVG: Die vier Nachttram-Linien N17, N19, N20 und N27 werden auf gesamter Länge durch Busse ersetzt, zusätzlich fahren Ersatzbusse für die Tram 18 (Westast: Ammerseestraße – Westendstraße – Heimeranplatz) und die Tram 25 (Großhesseloher Brücke – Grünwald).

Neben den Buslinien N40 bis N48 fahren alle Metrobusse, meist jedoch auf verkürztem Linienweg. Auch viele Stadtbuslinien sind auf verkürztem Weg unterwegs.

Die MVG betont, dass es sich hierbei um eine Minimalbedienung handelt und ein Fahrplan nicht gehalten werden kann. »U-Bahn und Tram kann man nun mal nicht durch Busse ersetzen«, so die MVG.

Auch nach der für 15:30 Uhr geplanten Betriebsaufnahme wird es einige Zeit dauern, bis alles planmäßig läuft, da die Fahrerinnen und Fahrer zu ihren Fahrzeugen gebracht werden müssen – zudem ist hier einiges an Disposition zu leisten.

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4 Kommentare zu “Streik bei der MVG am Dienstag: Notbetrieb”

  1. Müller Thomas sagt:

    Wie auch immer, gestreikt wird nicht gegen eine „Firma“, sondern gegen die finanziell , sozial und gesundheitlich Schwächsten in der Bevölkerung,gegen die, die kein Auto haben oder es nicht fahren können, vielleicht noch nicht mal ein Fahhrad.
    Das Gehabe der Gewerkschaften ist eine Diskrimierung und richtiet sich ganz bewusst gegen sozial und gesundheitlich Schwache – das Ziel ist, Behinderte möglichst stark weiter zu behindern.

    Natürlich sind im Gegensatz zu allen anderen Branchen die Jobs im Nahverkehr sicher, es wird zu keiner Insolvenz von „Stadtwerken“ kommen.

    Ein radiklaer Vorschlag wäre, man verteuert alle Tickets nochmal um 20 % und gibt dies Geld den Fahrern, dann sollte aber auf Jahre Ruhe im Karton sein.
    Denn nur an Extremen scheiden sich die Geister und zeigen Iihr wahres Gesicht.

  2. Michi G. sagt:

    Die armen sozial Schwachen und die Armen Armen…
    Der Unterschied zwischen nix arbeiten und Sozialhilfe und 40 Stunden Schichtdienst-Fahrdienst sind nicht mal mehr 200 Euro.
    Ich würd mir mal Gedanken machen, wer da sozial schwach dran ist.

  3. Stadtneurotiker sagt:

    Das Gehabe der Gewerkschaften ist eine Diskrimierung und richtiet sich ganz bewusst gegen sozial und gesundheitlich Schwache – das Ziel ist, Behinderte möglichst stark weiter zu behindern.

    Das ist Quatsch – und das weißt Du auch!

  4. Tramgeschichten.de » Artikel » 24 Stunden: Streik bei der MVG am Freitag sagt:

    […] der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Wie schon vor einigen Wochen wird auch dieses Mal ein Bus-Notnetz angeboten. MVG-Bus-Notnetz für den […]

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