MVG: Vorstellung der Variobahn München

Bilder, Variobahn Von: Daniel Schuhmann

Innenraum der Variobahn

Die Leistung der Variobahn von 360 kW liegt etwa gleichauf mit der des dreiteiligen R2.2 — allerdings kommen bei ersterer getriebelose wassergekühlte Radnabenmotoren zum Einsatz. Positiv wirkten sich diese auf das leise Fahrgeräusch aus: Die Motoren sind kaum zu hören, bereits ab etwa 20 km/h überwiegt das Rollgeräusch des Fahrzeugs.

4+4-Bestuhlung im Innenraum

4+4-Bestuhlung im Innenraum (Bild: Michael Greger)

Blick in den Fahrerstand der Variobahn (Bild: Michael Greger)

Blick in den Fahrerstand der Variobahn (Bild: Michael Greger)

Die Zahl der Sitzplätze wurde bei der Variobahn gegenüber dem R3.3 von 67 auf 87 erhöht — und das bei einer um knapp 3 Meter geringeren Länge. Möglich wird dies durch die 2+2-Bestuhlung in den nicht als Sänfte ausgeführten Wagenteilen. In den Sänften kommt hingegen die klassische 1+2-Bestuhlung zum Einsatz. Auf Klappsitze wurde verzichtet, in den Türbereichen wurde stattdessen auf mehr freie Flächen gesetzt, um Platz für Gepäck und Kinderwagen zu schaffen.

Fabrikschild der Variobahn: Geschummelt beim Baujahr? (Bild: Michael Greger)

Fabrikschild der Variobahn: Geschummelt beim Baujahr? (Bild: Michael Greger)

Besonders hervorheben möchte die MVG den durch die Luftfederung hohen Fahrkomfort. Eine Spezialentwicklung für München ist der Hublift für Rollstuhlfahrer an der ersten Tür: Die »Variobahn-Schwestermodelle« aus Nürnberg und Bochum verfügen lediglich über die Klapprampe an der zweiten Tür.

Demonstation des Fahrgastinformationssystems (Bild: Michael Greger)

Demonstration des Fahrgastinformationssystems (Bild: Michael Greger)

Qualität hat ihren Preis: Die 14 bestellten Variobahnen kosten zusammen knapp 40 Millionen Euro. Davon werden die ersten vier Stück noch in diesem Jahr geliefert, die weiteren zehn Bahnen der Serie S1.5 folgen bis 2011.

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3 Kommentare zu “MVG: Vorstellung der Variobahn München”

  1. Jonas H. sagt:

    Cooles Gefährt…

  2. Jonas H. sagt:

    Ja der P-; M-; D- und der A-Wagen sind schon tolle Fahrzeuge…
    Bin gespannt, wie sich das Plastikteil da fahren lässt…

  3. S und ich « Ansichten aus dem Millionendorf sagt:

    […] März letzten Jahres wurde die Variobahn dem nicht zahlenden Publikum vorgestellt, neun Monate später wurde sie erstmals eingesetzt. Eine schwere Geburt […]

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