An der Haltestelle Borstei testet die MVG derzeit eine Kompaktversion eines DFI-Anzeigers. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten Anzeigen wird hier keine LED-Matrix verwendet, sondern eine aufgeteilte LCD-Anzeige.
Zwei 7-Segmentanzeigen stellen Linie und Abfahrtszeit dar, die Zielhaltestelle wird auf einer 14-Segmentanzeige angezeigt, die für 20 Stellen Platz bietet. Nur jeweils eine Verbindung kann zur gleichen Zeit angezeigt werden — die jeweils nächsten Fahrten werden nacheinander »durchgeschaltet«.
Die Lesbarkeit ist deutlich schlechter als bei den LED-DFI-Anzeigen, jedoch wird die kleinere Bauform günstiger sein und damit eine Option für schwach frequentierte Haltestellen darstellen.




10. Juni 2009 um 11:24 Uhr
Schaut irgendwie aus wie eine geschrumpfte Luftmatratze…
10. Juni 2009 um 13:07 Uhr
Ich bin nicht begeistert. Natürlich könnte man jetzt hinterherrufen, das wäre besser, als wenn schwach frequentierte Haltestellen gar nichts bekommen würden. Doch die relativ kleine Größe, die Beschränkung auf genau einen Posten zur gleichen Zeit (d.h. es wird im Wechsel immer einer der nächsten Wagen/Züge angezeigt) und die schlechte Lesbarkeit, die an eine LCD-Uhr aus dem Discounter an der Ecke erinnern, überzeugen nicht. O.k., wenn jetzt z.B. die Bushaltestelle vor meinem Haus (die leider DFI-los ist) so was bekommen würde, die sonst gar nicht per DFI ausgestattet worden wäre, fände ich es gut.
Es scheint aber noch nicht entschieden zu sein, ob so was überhaupt eingeführt wird, nehme ich mal an.
Im Zweifelsfall wäre ich dafür, lieber ein paar Euronen für die bekannte LED-Version springen zu lassen. Die Preisentwicklung sollte doch bei den LED-Anzeigen eher nach unten gehen, oder?
10. Juni 2009 um 14:05 Uhr
[...] Zum Artikel auf Tramgeschichten [...]
10. Juni 2009 um 16:18 Uhr
Ähm… ein bisschen besser lesbar könnte das schon sein. Und wenn ich das schon sage, dann ist es wirklich so… Ich denke, so wie’s da hängt, kann man die Anzeige gleich ganz weglassen, weil sie keiner beachten dürfte.
11. Juni 2009 um 00:04 Uhr
Ach geh, dieses Teil kann man eher einsparen, da schaut doch eh niemand drauf, weils keine auffällige Farbe hat.
11. Juni 2009 um 09:44 Uhr
Also ich finde das ist doch mal eine halbwegs gelungene Lösung, zwar nicht so schön wie etwa am Hauptbahnhof, aber besser als nichts finde ich.
11. Juni 2009 um 12:24 Uhr
ich finde es ausgesprochen unnütz eine solch kleine Anzeigemöglich in betracht zu ziehen. nur eine unnötige gedlausgabe.
man sollte lieber am stieglmayer platz den desolaten zustand beheben, fahre 2x die woche dort vorbei, man hat es zwar geschafft, die uhr nach vier monaten wieder zu reparieren, aber die plakttafeln werden immer noch mit braunem klebeband zusammen gehalten, man müßte meinen der MVV hat kein geld, aber dann nicht lesbare anzeigen installieren zu wollen.
30. Juni 2009 um 21:14 Uhr
Naja…
Könnte man das Ding, wenn es schon sein muss, wenigstens in MVG-blau streichen? Ich würde es auch etwas niedriger hängen, an die Scheibe vom Haltestellenhäuschen zum Beispiel.
Übrigens: Kann mir einer erklären, warum an einer Trambahnhaltestelle auf diesem Spar-DFI ein Bus zu sehen ist?
19. September 2009 um 23:04 Uhr
[...] Seit einigen Monaten ist an der Haltestelle Borstei eine DFI-Anzeige angebracht, die Rätsel aufgibt. Nur ein kleiner Metallwinkel hält die Anzeige fest, keine Kabel transportieren Daten in das graue Kästchen, auch ein Spannungsanschluss scheint komplett zu fehlen. Doch woher bezieht das DFI seine Daten? Antennen der Sendeanlage Ismaning [...]