Nicht nur in Bayern ticken die Uhren anders

Tellerrand Von: Daniel Schuhmann

Jeder möchte gern mit sauberen Zügen fahren, durch unzerkratzte Scheiben schauen und auf sauberen Sitzpolstern Platz nehmen. Deswegen werden die Züge, wenn sie abgestellt sind, im Betriebswerk gereinigt und Vandalismusschäden beseitigt.

143 608 mit einer aus X-Wagen bestehenden S-Bahn in Düsseldorf

143 608 mit einer aus X-Wagen bestehenden S-Bahn in Düsseldorf

Doch scheinbar ist dies nicht immer so. In einer Pressemitteilung stellt die Deutsche Bahn ihr »umfangreiches Renovierungsprogramm« vor — ein »aufwändiges Programm zur Qualitätssteigerung«.

Was hierunter allerdings zu verstehen ist, werden viele Münchner als selbstverständlich abtun. Doch scheinbar ticken nicht nur in Bayern die Uhren anders, sondern auch in Nordrhein-Westfalen: So sollen »zusätzlich zu einer Intensivreinigung an jedem der Fahrzeuge Graffitispuren entfernt werden«, es werden »Scratchings auf den Glasflächen beseitigt« und »Polster intensiv gereinigt, um den Sitzkomfort zu gewährleisten«. Auch »Piktogramme und Aufkleber werden erneuert«.

Ganz alltägliche selbstverständliche Dinge also, für die gewöhnlich keine Pressemitteilung erforderlich wäre…


Ein Kommentar zu “Nicht nur in Bayern ticken die Uhren anders”

  1. nett_man sagt:

    das ist doch nur Mittel zum Zweck um weitere Fahrpreiserhöhungen durchzusetzen gemach dem Motto „wir reissen uns für euch den Arsch auf“

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