Romanplatz

Bilder, Modellbahn, Variobahn Von: Daniel Schuhmann

Vor knapp einer Woche wurde geheimnisvoll eine »ganz spezielle Rolle« angekündigt, die der Romanplatz spielt. Die Auflösung ist aber nicht wie vermutet in Variobahn-Probefahrten zu suchen (wennauch die Variobahn die Radien problemlos schafft), sondern vielmehr im auf 1:87 verkleinerten Maßstab.

Die Variobahn der Linie 17 zur Amalienburgstraße fährt in den Romanplatz ein

Die Variobahn der Linie 17 zur Amalienburgstraße fährt in den Romanplatz ein (Bild: Samuel Muth)

Seit knapp zwei Monaten ist das Diorama von Samuel Muth und Daniel Schuhmann in Bau: Es stellt den Romanplatz zwischen Notburgastraße und Arnulfstraße dar. Hierbei wurde der Haltestellenbereich der Linie 16/17 wie auch der Kreisel um den Romanplatz selbst umgesetzt.

Da sich sowohl die Weichen als auch die Gleisradien in keinem Modellbahnkatalog finden, kam nur der Selbstbau in Frage. Die sechs Weichen sind allesamt funktionsfähig, so dass später weitere Module angebaut werden könnten. Im normalen Betrieb werden jedoch nur die Weichen auf der Südseite des Kreisels stellbar sein.

Die Einfahrt des Zuges aus einer anderen Perspektive

Die Einfahrt des Zuges aus einer anderen Perspektive (Bild: Samuel Muth)

Eines der Highlights auf der Anlage ist der Baustellenbereich an der Wotanstraße: Hier wurde der Realität schon etwas vorgegriffen und die Bauarbeiten für die Westtangente haben vor kurzem begonnen.

Geschäftiges Treiben auf der Baustelle: Die Gleise für die Westtangente werden verlegt

Geschäftiges Treiben auf der Baustelle: Die Gleise für die Westtangente werden verlegt (Bild: Samuel Muth)

Auch das denkmalgeschützte Trambahnhäuschen in der Mitte des Platzes wurde umgesetzt. An die beschauliche Ruhe des derzeit leerstehenden Gebäudes ist aber nicht zu denken: Die Polizei hat die Ermittlungen an einem spannenden Fall aufgenommen.

Am Trambahnhäuschen hingegen ist die Polizei stark beschäftigt: Es gilt einen Mordfall aufzuklären

Am Trambahnhäuschen hingegen ist die Polizei stark beschäftigt: Es gilt einen Mordfall aufzuklären (Bild: Samuel Muth)

Die Anlage ist zwar noch nicht komplett fertig, wird aber schon bald zu besichtigen sein: Sie wird am kommenden Sonntag, dem 30. August, im Infokiosk der Aktion Münchner Fahrgäste am Stachus ausgestellt. Natürlich werden auch die Tramgeschichten über aktuelle Änderungen auf der Anlage berichten; ebenso wird eine Rückschau auf die einzelnen Bauschritte nicht fehlen.


7 Kommentare zu “Romanplatz”

  1. Stadetneurotiker sagt:

    Mei süß! Wieviele Entgleisungen gab’s am Rondell schon? Und gibt’s mittlerweile einen Miniatur-Nachmieter im Rondell?

  2. Frizzos sagt:

    Dann hast Du ja schon eine Beschäftigung für dunkle Winternächte: P und M Zug bauen 🙂
    Super Arbeit. Ich freu mich auf die Live Vorstellung.

  3. VT614 sagt:

    Tjo und nun, ich komm erst am Montag zurueck xD
    Bleibt das Ding fuer immer drin, oder nimmste es wieder heim???

  4. Daniel Schuhmann sagt:

    Die bleibt drin, welche Stelle sie im Kiosk genau bekommt, ist aber noch nicht so sicher.

  5. Michi G. sagt:

    Keine Fahrleitung? Hybrid-Tram im Einsatz? 😉

  6. Daniel Schuhmann sagt:

    Kommt schon noch…

  7. Chris sagt:

    Tja…die MVG fährt mit Akkutrambahnen! Nischt wa! 😉

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