Tram 23: Belastungsprobe erfolgreich

Neubaustrecken Von: Daniel Schuhmann

Die hochkomplexe Schrägseilbrücke über den Mittleren Ring wurde heute Vormittag einer Belastungsprobe unterzogen. Dabei fuhr ein Zug vom Typ R3.3 über die Brücke für Trambahnen und Radfahrer. Das Ergebnis: Die Brücke hat die Belastungstests bestanden, die bei den Überfahrungen aufgetretenen Bewegungen blieben im prognostizierten Bereich, wie MVG und Baureferat bekanntgaben. Es wird nun überprüft, ob ursprünglich vorgesehene weitere Dämpfungsmaßnahmen überhaupt erforderlich sind.

Belastungsprobe über die Schrägseilbrücke (Bild: SWM/MVG)

Belastungsprobe über die Schrägseilbrücke (Bild: SWM/MVG)

Die Brücke — für die schon beim Bau des Petueltunnels statische Vorkehrungen getroffen wurden — sollte ursprünglich nur Radfahrer und Fußgänger tragen. Die Erweiterung der Brücke auf die Trambahntrasse bedeutete viel Planungsarbeit für das Baureferat, Untersuchungen, Gutachten und Berechnungen. Immerhin: Es ist das erste Brückenbauwerk dieser Art, das von Straßenbahnen befahren wird.


17 Kommentare zu “Tram 23: Belastungsprobe erfolgreich”

  1. Rob sagt:

    Wär‘ schön, wenn Infos über solche Ereignisse in diesem Blog vor dem Ereignis erscheinen würden, nicht danach. Sorry, bin nur neidisch 😉

    Aber a bissl Kritik muss sein: wenn ich lese, dass eine Brücke Personen „beherbergt“, muss ich spontan an Obdachlose denken, die unter derselben wohnen. Ein anderes Verb wäre vielleicht besser gewesen 🙂

  2. P-fan sagt:

    Wurde der Test mit einer einzigen Tram gemacht? Die Schwingungen könnten doch bei einer Begegnung auf der Brücke stärker ausfallen.

  3. Daniel Schuhmann sagt:

    Rob, ich bin genauso neidisch und genauso nicht dabeigewesen 🙂

    Mit der Kritik hast Du durchaus Recht, ist geändert 😉

  4. TramPolin sagt:

    Eine Redaktion (wie die von Tramgeschichten auch eine ist) wird im Normalfall auch ein paar Geheimnisse (bzw. über Recherchearbeit und Kontakte mühsam erworbene Informationen) für sich bewahren, um einigermaßen exklusiv darüber berichten zu können. Das ist natürlich nichts Anstößiges. Natürlich wäre ich auch gerne dabei gewesen (auch beim Einsatz des Fahrdrahtkontrollwagens), aber stellen wir uns mal vor, das Ereignis wäre vorher bekannt geworden: Dann wären die Prüfungen vielleicht sogar behindert worden, wenn dann die Strecke von Hunderten von Fotografen belagert worden wäre. 😀 Natürlich ärgert es mich, dass ich beim Einsatz des Fahrdrahtkontrollwagens zur richtigen Zeit ganz in der Nähe war und nichts davon gewusst habe. Ich hatte damals sogar überlegt, soll ich einen Abstecher machen, habe mir dann aber gedacht, da hat sich in 2 Tagen nichts Wesentliches verändert, was soll och denn da bitte wieder fotografieren. Was für eine gewaltige Fehleinschätzung!

  5. Maximilian Allwein sagt:

    Wenn man genau hinschaut sieht man, dass schon „23 Schwabing Nord“ daraufsteht… Dann wäre das auch mal geklärt.

  6. Frederik sagt:

    Muss nicht sein, das Ziel „Schwabing Nord“ ist bei den Trambahnen schon seit längerem vorhanden. „Bauhaus-Platz“ gibt es jedoch bisher (meines Wissens) noch nicht.

  7. TramPolin sagt:

    @Frederik Richtig. Selbst wenn die Haltestellenschilder der nördlichen Endhaltestelle mit „Schwabing Nord“ beschriftet wären, würde ich es noch nicht als endgültig ansehen. Nur als Indiz. Allerdings waren bei meinem letzten Besuch vor ein paar Tagen an der Endhaltestelle im Unterschied zu fast allen anderen Haltestellenschildern noch keine Schilder angebracht.

  8. Marcus sagt:

    Laut eines Fahrplanes (Silvestertram ist auf 100% sicher) steht auf dem Fahrplan bereits “ Schwabing Nord“

  9. Mali sagt:

    Ja, ich schätze, dass ausser bei der Eröffnung der Linie 23 sonst nicht so schnell mehr ein R3.3 auf dieser Linie zu sehen sein wird.

  10. ToNi sagt:

    @malin zur eröffnung wird wahrscheinlich nur die variobahn fahren und im normalen betriebsablauf r2…

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