15 Jahre Max: (K)ein Grund zum Feiern?

Tellerrand, Wissenswertes Von: Daniel Schuhmann

Max ist ein süßer kleiner Maulwurf, dem man eigentlich nichts böses antun möchte. Doch überall wo Max auftaucht, gibt’s Ärger: Züge fallen aus oder werden umgeleitet, Bahnhofsteile werden geschlossen, statt bequemen Eisenbahnen fahren schaukelnde Busse durchs Land.

15 Jahre Max Maulwurf - Herzlichen Glückwunsch!

15 Jahre Max Maulwurf - Herzlichen Glückwunsch!

Max ist das Bauarbeiten-Maskottchen der Bahn. Mittlerweile seit 15 Jahren. Ein Grund zum Feiern.

Erfunden wurde das Tierchen in Berlin. In einer Zeit, in der die Stadt im Umbruch war, kurz nach dem Mauerfall, wurde hier so viel gebaut und gebuddelt wie noch nie. Unterbrochene und stillgelegte S-Bahn-Strecken wurden wiederhergestellt, die BVG öffnete ihre zugemauerten Geisterbahnhöfe. Teilweise war alle paar Monate ein neuer Netzplan nötig. Ein neues Konzept für Baustelleninformationen musste her und die zentrale Figur war Max Maulwurf.

Insbesondere in der Hauptstadt wurde er auch vielfach belächelt: Beim Bau des neuen Hauptbahnhofs kam es oft zu Verzögerungen. Kein Wunder, denn Max ist ein Maulwurf – und Maulwürfe sind fast blind…

In Bayern hingegen wurde der Max kurzerhand zum Maxl und bekam eine Lederhose spendiert. Doch egal ob Max oder Maxl: feiern Sie mit.


Ein Kommentar zu “15 Jahre Max: (K)ein Grund zum Feiern?”

  1. Andersreisender sagt:

    Ich denke, Max oder auch Maxl in der Lederhose macht allein durch sein sympathisches Auftreten so manchen Schienenersatzverkehr etwas erträglicher. 🙂

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