Tram 21 zur Ackermannschleife?

Bilder, Fahrplan, Betrieb Von: Daniel Schuhmann

Eine „nachhaltige und aufwandsarme Lösung der Überlastungsrobleme“ auf den Trambahnlinien 20/21 wünscht sich CSU-Stadtrat Georg Kronawitter. Ein entsprechender Antrag an den Stadtrat stellt Details dar.

Stein des Anstoßes ist die Situation auf der Linie 20 im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Lothstraße: Hier sind während der Vorlesungszeiten der Fachhochschule die Züge stark belastet.

Die gewünschte Lösung: Verstärkerzüge sollen zwischen Karlsplatz und Leonrodplatz fahren und in der Ackermannschleife wenden. Zudem sollen auf der Gesamtstrecke prinzipiell längere Trambahnen eingesetzt werden.

Ein Einsatz von Shuttle-Bussen wird nicht als sinnvoll angesehen, da diese eine wesentlich längere Fahrzeit hätten.


18 Kommentare zu “Tram 21 zur Ackermannschleife?”

  1. Roland Moriz sagt:

    Es handelt sich hier nicht um den Alt-OB Kronawitter sondern um einen namensgleichen CSU-Stadtrat (ausgerechnet), siehe auch: http://www.georg-kronawitter.de/

  2. TramPolin sagt:

    Das ist aber nicht der Altoberbürgermeister, sondern der CSU-Stadtrat Dr. Georg Kronawitter, der hier den Antrag stellt.

  3. Björn Berger sagt:

    Ich glaube der Antragsteller ist nur der Namensvetter von der CSU und nicht der Alt-OB (der ist glaube ich auch nicht mehr im Stadtrat).

    Gruß Björn

  4. Heinz sagt:

    Der Antrag stammt nicht vom Alt-OB, sondern von Stadtrat Kronawitter (CSU). Soweit ich weiß, ist er auch nicht verwandt oder verschwägert mit dem SPD-Kronawitter.

  5. Stef sagt:

    Wenn man diese Idee umsetzen will, wäre es vielleicht ganz sinnvoll, die Ackermannschleife wieder gscheit herzurichten (Fahrdraht!, elektr. Weichen) und zu einer ordentlichen Endstation umzuwandeln! Von hier könnten dann evtl. auch Verstärker für’n 27er ansetzen.

    Eine weitere Möglichkeit, die momentan aber zu Problemen mit Standzeiten und Pausen führen würde, wäre ein Wenden z.B. jedes zweiten 21ers am Grünwaldpark, das könnte auch zu Angebotsverbesserung auf Leonrod-Rotkreuzplatz führen (derzeit v.a. in HVZ horrende Taktabweichungen!).

  6. Daniel Schuhmann sagt:

    Ihr habt natürlich alle Recht. Ist korrigiert 🙂

  7. Michi G. sagt:

    Eine Linie zur Ackermannschleife wäre nicht schlecht. Fast jedes Mal wenn ich da wegen irgendwas mit nem zug drin bin, werde ich von Anwohnern ausm Ackermannbogen gefragt, ob das jetzt öfter so wäre und dass sie mit dem Bus nur eine schlechte Verbindung in die Stadt hätten.
    Klar, die brauchen nur über die neue Brücke gehen und hätten die Ackermannschleife näher vor der Tür als Infanteriestraße…
    Und für die FH wären Verstärkerzüge natürlich auch gut. 13:21 Uhr ab Lothstraße… *quetsch*

    Gruß Michi

  8. P-fan sagt:

    Zum Fahrplanwechsel wird jetzt erst mal die Zahl der Kurse auf der 20/21 in der Spitzenzeit von 13 auf 12 reduziert. Ein Betriebsangehöriger konnte bereits einen Blick auf den neuen Umlaufplan werfen. Damit wird die Stabilität des Fahrplans weiter abnehmen.

  9. tramcar sagt:

    Laut SZ vom 05.11.09 soll die Trambahn 20/21 zu den Olympischen Spielen 2018 für 22 Millionen Euro ausgebaut werden. Als erste Maßnahme stelle ich mir den dringend erforderlichen Anschluss an die U3/6 am Sendlinger Tor vor, der seit der Königshof-Schleife fehlt. Eine dichte Zugfolge langer Trambahnen (keine R2) zwischen Sendlinger Tor und Moosach müsste in diesem Ausbau-Budget auch noch drin sein.

  10. Stadtneurotiker sagt:

    Kronawitters Vorschlag ist absolut diskussionwürdig.

    Als erste Maßnahme stelle ich mir den dringend erforderlichen Anschluss an die U3/6 am Sendlinger Tor vor, der seit der Königshof-Schleife fehlt.

    Einersits wäre eine direkte Anbindung wünschenswert, aber ich halte dem entgegen, daß sich die Verspätungs- / Störungsanfälligkeit erhöhen würde.

    Längere Züge wären wünschenswert, die aber nicht nur an der Haltestelle Sandstraße scheitern dürften.

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