Tram 23: Impressionen vom Planbetrieb
Bilder, Fahrplan und Betrieb, Neubaustrecken Kommentar schreibenNachdem am Wochenende die Tramlinie 23 hauptsächlich von interessierten Fahrgästen besichtigt wurde, stellte sich heute der Planbetrieb ein: Die Leute fuhren mit der Trambahn zur Arbeit und zur Schule.
Bis zur Anni-Albers-Straße werden die Züge hier rege genutzt, ein freier Sitzplatz ist selten zu bekommen. Bedeutend leerer wird es an der Domagkstraße und in Schwabing Nord: Hauptsächlich sind es Umsteiger zum Bus 50 bzw. Bus 177, die hier aussteigen.
Das wird sich allerdings ändern, wenn die alte Funkkaserne abgebrochen und neu bebaut wurde. Dann wird die Linie 23 auch im Nordabschnitt noch besser genutzt werden.
Eingesetzt wurden wie geplant drei R2-Garnituren, von denen nach 20 Uhr ein Zug eingerückt ist: Im abendlichen 20-Minuten-Takt werden nur noch zwei Züge benötigt.




15. Dezember 2009 um 09:35 Uhr
Nachdem Du die Funkkaserne angesprochen hast, mal die Frage: Gibt es eigentlich etwas Neues von den zwei Verlängerungsoptionen (Kieferngarten und/oder Hasenbergl) der 23er?
15. Dezember 2009 um 11:46 Uhr
Auch wenn eine Verlängerung sowohl in Nord- als auch in Südrichtung wünschenswert wäre, sollte man sich zunächst um St. Emmeram, Pasing und die Westtangente kümmern. Hier haben die Planungsabteilungen alle Hände voll zu tun.
15. Dezember 2009 um 15:18 Uhr
Danke für die Antwort – das ist dann doch eine interesante Neuigkeit, von einer Verlängerung nach Süden wusste ich noch nichts. Vielleicht gibt es dann eines Tages wieder eine Trambahn durchs Siegestor
15. Dezember 2009 um 16:24 Uhr
Gibt es eigentlich schon weitere Informationen zur Westtangente ?? Im Internet steht zwar einiges das ist aber meistens aus dem Jahre 2006 .
15. Dezember 2009 um 16:49 Uhr
@Maximilian Allwein:
Die südliche Option bezieht sich wohl eher auf die Querung des Englischen Gartens. Auch wenns am Siegestor noch so schön wär, ist das doch mehr als unwahrscheinlich…
16. Dezember 2009 um 13:53 Uhr
@Maximilian: die Verlängerung nach Norden steht im Verkehrsentwicklungsplan, die nach Süden ist viel weniger konkret – eher ein Wunschtraum als eine konkrete Planung. Es gab einerseits Ideen, die (als schon vorhanden vorausgesetzte) Gartentram mit der 23 zu verknüpfen, indem man die 23 nach Süden verlängert. Andererseits gab’s einen Vorschlag zur Entlastung der U3/U6 durch eine parallel verlaufende Tramstrecke – die würde die U3/U6 um die Kurzstreckenfahrgäste “erleichtern”, so dass für die anderen mehr Platz übrig bleibt.