Schienenbrüche: Tram 19 und 27 am Stachus
Baustellen, Bilder, Störungen und Umleitungen Kommentar schreibenNachdem gestern das südliche Gleis der Gleiskreuzung am Stachus durch ein provisorisches Gleisjoch ersetzt wurde, konnte heute der Trambetrieb über den Stachus wieder aufgenommen werden.
Die Linie 27 fährt nun wieder wie gewohnt, wennauch der Baustellenbereich nur mit 5 km/h befahren werden kann. Die Linie 19 hingegen fährt zwar über die Maximilianstraße, wird aber am Stachus über die Bayerstraße umgeleitet.
Dadurch können auf der Trambahnlinie 19 weder der Karlsplatz, noch die Haltestelle Hauptbahnhof bedient werden.
Ein großes Problem stellt dies dennoch nicht dar: Die U-Bahn-Linien U4/U5 können auch von der Haltestelle Lenbachplatz erreicht werden, in die S-Bahn kann von der Haltestelle Hauptbahnhof Süd umgestiegen werden.
Der neue Linienverlauf ist aus dem Tramgeschichten-Netzplan ersichtlich.






8. Januar 2010 um 21:14 Uhr
Mal eine frage warum muss die 27 richtung Petuelring erst rechts und dann wieder links rüber fahren am Stachus Schauschwanzl, weil auf Bild kann die geradeaus fahren. http://www.tramgeschichten.de/wp-content/uploads/2010/01/gleiskreuzung-provisorische-verbindung.png
9. Januar 2010 um 02:56 Uhr
Weil das andere Gleisstück (noch?) nicht eingebaut wurde.
9. Januar 2010 um 17:15 Uhr
Was für ein Provisorium nicht nötig ist, wird wohl auch nicht gebaut. Das rechte rot eingefärbte Gleis auf der Karte ist ja überflüssig, weil es umfahren werden kann.
9. Januar 2010 um 21:22 Uhr
Die MVG sprach von zwei Gleisstücken. Ich wusste zu der Zeit noch nicht, dass sie die beiden hintereinandergelegten Gleisjoche meint. So wie’s jetzt ist, isses “fertig”.
11. Januar 2010 um 12:04 Uhr
Tja, da wären wir mit einem modernen BRT-System doch viel besser & billiger dran !
11. Januar 2010 um 12:32 Uhr
Das wage ich zu bezweifeln. Die damaligen Gutachten hätten nicht zum Erhalt des Systems Straßenbahn geführt, wenn sie nicht wirtschaftlich wäre. Und Busse am Stachus im Minutentakt sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
11. Januar 2010 um 12:38 Uhr
Aachen und Hamburg fahren schon seit Jahren mit guten Ergebnissen mit Doppelgelenkbussen, sowas ginge ohne weiteres auch als BRT in der Dachauer,- Arnulf- und Landsberger Strasse.
11. Januar 2010 um 13:18 Uhr
@ antonius:
Wenn man davon ausgeht, dass eine Tram in etwa 2 Gelenkbusse ersetzt, dann wäre das gerade in der Innenstadt ein regelrechtes Chaos! Dazu kommt, dass ein großer Vorteil der Tram ist, dass sie Emissionsfrei fährt. Die Bewohner der engen Barerstraße wären zum Beispiel sicher schwer begeistert, wenn dort auch noch alle 2 Minuten ein Bus durchfahren würde.
Wenn du in München wohnst, hast du vielleicht mitbekommen, als vor etwa 2 Jahren wegen Bauarbeiten der 20/21er bis Westfriedhof durch SEV ersetzt wurde. Das war nicht lustig!
Deswegen können wir uns alle glücklich schätzen, dass in München weiterhin die Tram fährt und auch ausgebaut wird!
lg Sam
11. Januar 2010 um 21:08 Uhr
Und was will Hamburg bauen? Richtig, eine Straßenbahn. Und Aachen übrigens auch.
12. Januar 2010 um 00:13 Uhr
@ antonius, warum hat man z.B. in Straßburg (wieder) eine Tram gebaut? Weil man im Busverkehr fast erstickt ist.