Ein Monat Tram 23: Eine Linie auf Erfolgskurs

Bilder, Fahrplan, Betrieb, Neubaustrecken Von: Daniel Schuhmann

Genau vor einem Monat wurde die Tram 23 feierlich eröffnet. Ganze 27.000 Fahrgäste waren bei der Eröffnung unterwegs. Doch häufig war Kritik zu hören, dass sich auf der Strecke eine Trambahn nicht lohne. Die MVG veröffentlichte heute erste Fahrgastzählungen.

Wagen 2157 überquert die Schrägseilbrücke am Mittleren Ring

Wagen 2157 überquert die Schrägseilbrücke am Mittleren Ring

Demnach werden an Werktagen bereits heute etwa 9000 Ein- und Aussteiger alleine an der Münchner Freiheit registriert. Im Vergleich zur bisher eingesetzten Buslinie 123 entspricht das einem Fahrgastzuwachs von 50 %.

Prognosen zufolge erwartet die MVG gut 18.000 Fahrgäste, sobald die städtebauliche Entwicklung im Bereich der ehemaligen Funkkaserne abgeschlossen ist.

Am Stadtquartier »LEO152«, im Hintergrund das »Münchner Tor«

Am Stadtquartier »LEO152«, im Hintergrund das »Münchner Tor«

Naturnah gibt sich die Tram 23, hier mit Wagen 2147

Naturnah gibt sich die Tram 23, hier mit Wagen 2147


5 Kommentare zu “Ein Monat Tram 23: Eine Linie auf Erfolgskurs”

  1. WilliTRAM sagt:

    Super Bilder !

  2. trambam sagt:

    Diese Bilder sprechen für sich: eine Tramlinie durchs Nirgendwo…oh du schöne Geldverschwendung. Deutlich fehlen Anwohner und Fahrgäste. Und dass Statistiken generell gefälscht von Interessensgruppen veröffentlich werden ist ja leider üblich. Diese Tramlinie ist genau 2 Haltestellen von der Münchener Freiheit weg gut frequentiert, dann nicht mehr. Kunststück, wenn man für bestehende Wohnviertel innerhalb des Rings einfach alle Busanbindungen kappt. Da bleibt nur der Pkw oder zu Fuß gehen.

  3. khoianh sagt:

    Da merkt man wohl, dass du den gesamten Hintergrund über die Tram 23 verpennt hast. Ja, aktuell führt die Tram ein wenig sehr durch die Pampa, ja, aktuell sind die Fahrgastzahlen besonders im Nordabschnitt schwach, aber die Einwohnerzahlen im Einzugsgebiet werden sich noch verdoppeln. In Schwabing Nord entsteht ein großes Schulzentrum. Das wird schon für eine gute Nutzung der Straßenbahn sorgen – und der frühe Bau sorgt dafür, dass Dorthinziehende sofort eine Alternative zum Auto haben können.

    Und dass die Linien 140/141/144 jetzt mitten im Nirvana enden, ist ja auch nicht so wirklich richtig. Erstere bieten direkten Anschluss an die Tram zur Münchner Freiheit und fahren zum Scheidplatz, der auch kein gerade kleiner Verkehrsknotenpunkt im Münchner Norden ist. Vom 144er kann man an der Dietlindenstraße direkt in das Zentrum. Die Verbindungen wurden nicht gekappt, sondern verlagert, und das passiert immer wieder einmal.

  4. Sam sagt:

    @ trambam:
    Ihnen ist aber nicht etwa entgangen, dass die Tram 23 nördlich des mittleren Rings durch die Parkstadt Schwabing fährt, eines der größten Neubaugebiete in München, was sich noch weiter vergrößern wird.
    Mit der angedachten Verlängerung Richtung Kieferngarten und/oder Hasenbergl wird die Tram 23 eine wichtige Verbindung schaffen. Nicht nur für alle Bewohner der Parkstadt, die mit dem ÖPNV ins Zentrum wollen, sondern in Zukunft auch für alle Einwohner in Norden Münchens.

    Ich würde ich freuen, wenn sie einen alternativen Vorschlag machen, wie die Neubaugebiete durch einen leistungsstarken und zeitgemäßen, umweltschonenden ÖV angebunden werden sollten.

    mfG Sam

  5. kein sagt:

    hm, statistiken können falsch sein aber wenn ich morgens und abends damit fahre, ist die zumindest bis zur/ab der anni-albers-str. sehr gut besetzt…
    in der domagkstr. wirds leer und am ende sind es meist nur noch 2-3 leute 😉
    keine statistik sondern persönliche erfahrung.

© 2008 - 2015 Tramgeschichten, Impressum, Theme & Icons von N.Design Studio und Freepik
Artikel RSS Kommentare RSS Anmelden