Oben Sicherheitskonferenz, unten Party

Bilder, Sonderfahrten, Tellerrand Von: Daniel Schuhmann

Während es am Wochenende in der Stadt durch die Sicherheitskonferenz Einschränkungen im Trambahnbetrieb gab, war im Untergrund mehr los als normal: Der Slam-Train war am Samstag abend unterwegs.

B-Wagen 567 auf der Durchfahrt am Sendlinger Tor zur Wendeanlage

Slam Poetry, auch als Slam-Poesie bezeichnet, ist eine sehr eigene Kunstform: Bezeichnend ist die Verknüpfung von Schreib- und Vortragskunst der Slam-Poeten. Die Texte werden frei vorgetragen und enthalten auch liedhafte Elemente.

Insgesamt auf vier Runden fuhr der Slam Train, der als P2-Zug aus dem B-Wagen 567 gebildet wurde. Zum Vortrag passend war die Tatsache, dass es sich beim eingesetzten Zug um einen von der Stadt Garching finanzierten handelt: Dieser verfügt im Innenraum über Werbung des Kulturbetriebs Garching.

Kultur für die Sinne: Passende Werbung im Slam-Train

Kultur für die Sinne: Passende Werbung im Slam-Train

Die Fahrt verlief jeweils zwischen Sendlinger Tor (U1/U2) und Olympiazentrum (U3), wobei am Scheidplatz die Linie gewechselt wurde. An den dazwischen liegenden Bahnhöfen fuhr der Slam-Train durch.

Abfahrtsbahnsteig am Sendlinger Tor (Gleis Richtung Hauptbahnhof)

Abfahrtsbahnsteig am Sendlinger Tor (Gleis Richtung Hauptbahnhof)

Finanziert wurde der Slam-Train durch das Kulturreferat der Stadt München, die Nutzung des Slam Train hingegen war kostenlos möglich — sofern man einen Platz bekam. Denn der einsame B-Wagen war gesteckt voll, schlimmer als zur Wiesn.

Zielanzeiger am Olympiazentrum

Zielanzeiger am Olympiazentrum

Der Zug ist abfahrbereit am Olympiazentrum

Der Zug ist abfahrbereit am Olympiazentrum

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4 Kommentare zu “Oben Sicherheitskonferenz, unten Party”

  1. Alex sagt:

    Eigentlich wäre für solche Veranstaltungen der A-Wagen Prototyp 091 genau der richtige den denn könnte man dann auch so Umbauen das solche Veranstaltungen öfter möglich wären!
    Wobei ich denn 091 natürlich lieber ganz zurück auf der Strecke hätte aber besser als nichts!! Derweil stellt man denn 091 lieber in ein Zelt und macht nichts mit ihm! Ich finde Münchens erster U-Bahnwagen hat was Besseres verdient!!

  2. Michi G. sagt:

    Wenigstens steht der 091 im Zelt einigermaßen trocken. Im Gegensatz zu so manch anderem Fahrzeug…

  3. Alex sagt:

    Weiß eigentlich jemand was mit den beiden A-Wagen Prototypen 091 und dem einen Teil vom 092 in naher Zukunft geschehen wird???

  4. Michi G. sagt:

    Der 091 steht. Hoffentlich wird er irgendwann mal Museumsfahrzeug oder Partywagen – nur solange noch genügend A-Wagen bei der U-Bahn im täglichen Einsatz stehen, ist es schwer, die Leute von dieser Idee zu begeistern. Solange ist es wichtig, dass er gut aufgehoben wird, auch wenn er nicht öffentlich zugänglich und nicht fahrbereit ist.

    Vom 092 hat das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe die intakte Hälfte bekommen; die andere Seite mit dem Unfallschaden müsste doch schon länger verschrottet sein?

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