453 Meter

Bilder, Fahrplan, Betrieb, Variobahn Von: Daniel Schuhmann

Eine Länge von 453 Metern hat das eingleisige Stück der Trambahnlinie 21 zwischen den Haltestellen Borstei und Hanauer Straße, das nur selten als Fotomotiv herhält — eigentlich zu Unrecht, wie die folgenden Bilder zeigen.

Variobahn 2302 hat soeben die Haltestelle Borstei verlassen

Variobahn 2302 hat soeben die Haltestelle Borstei verlassen

Ein paar Ansichten…

Selten auf der Linie 21 ist seit der Trennung zur Linie 20 der Einsatz von R3-Garnituren, hier in Form des Wagens 2219

Selten auf der Linie 21 ist seit der Trennung zur Linie 20 der Einsatz von R3-Garnituren, hier in Form des Wagens 2219

Im Hintergrund ist die Stadtwerke-Zentrale sichtbar, als Wagen 2120 die Dachauer Straße entlanghuscht

Im Hintergrund ist die Stadtwerke-Zentrale sichtbar, als Wagen 2120 die Dachauer Straße entlanghuscht

Einer von zwei P-Wagen-Kursen auf der Linie 21, im Hintergrund ist die Borstei-Wohnanlage sichtbar

Einer von zwei P-Wagen-Kursen auf der Linie 21, im Hintergrund ist die Borstei-Wohnanlage zu sehen

R2-Wagen 2123 ist ebenfalls auf dem Weg zum Westfriedhof

R2-Wagen 2123 ist ebenfalls auf dem Weg zum Westfriedhof

Auch der zweite P-Wagen-Kurs ist mit entsprechendem rollenden Material bestückt

Auch der zweite P-Wagen-Kurs ist mit entsprechendem rollenden Material bestückt


3 Kommentare zu “453 Meter”

  1. Rolf Ullrich sagt:

    Von eingleisigen Strecken kann man ja nur sprechen, wenn darauf auch ein Gegenverkehr stattfindet. Eine eingleisige Strecke war zum Beispiel die Zufahrt zum Depot an der Wilhelmstraße. Während des Baus der U-Bahn in der Augustenstraße gab es auf der Linie 12 dort mal kurz ein kurzes Stück eingleisige Strecke. Wie das in den Depots ist, müsstet ihr eigentlich selbst wissen. Auch die Umkehrmöglichkeiten wie z.B. am Wettersteinplatz könnte man als eingleisige Strecken verbuchen. Dr. Klein, der Vorzitzende des zuständigen Bezirksausschusses hatte bezüglich des Versorgungsgleises zur Linie 23 eine eingleisige Führung angedacht. Letzten Endes ist aber auch diese Strecke zweigleisig ausgeführt worden.

  2. Daniel Schuhmann sagt:

    Sicher ist es eigentlich nur eine Wendeschleife, der Eindruck der eingleisigen Strecke ergibt sich aber vor allem durch die Länge. Und bis zum U-Bahn-Bau war dieses Streckenstück ja tatsächlich zweigleisig — mit Gegenverkehr.

  3. TramPolin sagt:

    Dr. Klein, der Vorzitzende des zuständigen Bezirksausschusses hatte bezüglich des Versorgungsgleises zur Linie 23 eine eingleisige Führung angedacht.

    Solche Vorschläge gibt es immer mal wieder. Sie widersprechen aber der Vorgehensweise bei der Münchner Trambahn. Es gibt seit Urzeiten keine eingleisigen Strecken mehr. Außerdem stellt sich die Frage, wo man dann das Gleis hätte legen sollen. Das Betriebsgleis läuft z.T in einer Busspur. Siehe hier:

    http://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer/3950641713/sizes/l/

    Egal, ob man es in Seitenlage links oder rechts gelegt hätte, hätte man immer Probleme mit dem Gegenverkehr (IV und Busse) gehabt. So was hätte höchstwahrscheinlich keine Zulassung bekomme, da es viel zu gefährlich ist.
    Auch ein mittiges Gleis wäre keine Lösung gewesen, da die Parzivalstraße an einigen Stellen wahrscheinlich nicht breit genug ist. Siehe hier:

    http://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer/3951464288/sizes/l/in/set-72157621995878371/

    Das bedeutet, sobald eine Tram auf dem mittig liegenden Gleis fährt kommt wohl kein Gegenverkehr mehr an der Tram vorbei.

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