MVG stellt TopTram-Konzept vor

Bilder, Fahrplan, Betrieb Von: Daniel Schuhmann

Hinweis: Beim Top-Tram-Konzept handelt es sich um einen Aprilscherz, selbstverständlich gibt es in Zukunft weder MetroTram-Linien, noch die genannte Linienverknüpfung.

Analog zum TopBus-Konzept im Jahr 2004 hat die MVG heute das TopTram-Konzept für den Jahresfahrplan 2011 vorgestellt. Die Münchner Verkehrsgesellschaft ist damit in der Lage, das ursprünglich geplante Leistungsprogramm weiter zu verbessern: Optimierte Fahrzeugumläufe sorgen nicht nur für neue Linienverküpfungen, sondern auch für eingesparte Fahrzeuge — diese können für weitere Taktverdichtungen eingesetzt werden.

Herzstück des TopTram-Konzepts ist die MetroTram (Bild: Michael Greger)

Herzstück des TopTram-Konzepts ist die MetroTram (Bild: Michael Greger)

Möglich wird dies durch die Einführung der MetroTram. Die Trambahnlinien erhalten zur besseren Unterscheidung ein »M« vorangestellt und werden damit höher priorisiert: An stark frequentierten Haltestellen erhalten die MetroTram-Linien Vorrang. Da inzwischen alle Fahrzeuge mit dem TouchIt-Bordcomputer ausgestattet sind, ist die Umsetzung kein Problem mehr.

Hinweis: Beim Top-Tram-Konzept handelt es sich um einen Aprilscherz, selbstverständlich gibt es in Zukunft weder MetroTram-Linien, noch die genannte Linienverknüpfung.

Kernstück ist der Umlaufverbund: Durch die kürzeren Fahrzeiten — welche durch Priorisierung bei der Beschleunigung erreicht werden — und durch die Zusammenbindung mehrerer Linien können gleichzeitig die Wendezeiten an den bisher dazwischen liegenden Endhaltestellen auf ein Minimum gekürzt werden.

Pilotprojekt Metrotram M20 und M25

Als Pilotprojekt wurden die häufig frequentierte Linie 20 sowie die Linie 25 ausgesucht: Beide Linien werden miteinander verknüpft und erhalten eine deutliche Aufwertung: Verkehrszählungen ergaben in der Vergangenheit, dass sich nicht nur Kunden der Linie 25 eine Verbindung in das Stadtzentrum wünschen, sondern auch Kunden der Trambahnlinie 20 die direkte Fahrtmöglichkeit zum Sendlinger Tor (U3/U6) vermissen. Durch die Verknüpfung der Linien wird eine ideale Verbindung mit dem Zentrum erreicht.

In Zukunft alltäglich: MetroTram M25 nach Grünwald (Bild: Michael Greger)

In Zukunft alltäglich: MetroTram M25 nach Grünwald (Bild: Michael Greger)

Der neue Fahrweg der M20/M25: Moosach – Westfriedhof – Stiglmaierplatz – Karlsplatz (Stachus) – Sendlinger Tor – Isartor – Lehel – Max-Weber-Platz – Ostfriedhof – Großhesseloher Brücke – Grünwald.

Der Wegfall der bisher großzügig bemessenen Wendezeiten am Max-Weber-Platz sowie am Karlsplatz erlaubt nicht nur die Verlängerung beider Linien durch die Stadt, sondern sogar eine Taktverdichtung: In der Hauptverkehrszeit kann so die MetroTram M20/M25 alle fünf Minuten verkehren. Welche Liniennummer die neu geschaffene Verknüpfung am Ende erhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Um die Fahrgäste jedoch beim Probebetrieb in der laufenden Fahrplanperiode nicht zu sehr zu verwirren, wird die Liniennummer jeweils am Karlsplatz sowie am Max-Weber-Platz gewechselt.

Testbetrieb in Moosach: Durch die Baustelle am Stachus wird die M20 derzeit über die Südumfahrung umgeleitet (Baustellenschild). Die neue Software sorgt dafür, dass die jeweils nächsten Knotenpunkte als Ziel angezeigt werden, damit Kunden nicht mit dem kompletten Fahrweg nach Grünwald verwirrt werden (Bild: Michael Greger)

Testbetrieb in Moosach: Durch die Baustelle am Stachus wird die M20 derzeit über die Südumfahrung umgeleitet (Baustellenschild). Die neue Software sorgt dafür, dass die jeweils nächsten Knotenpunkte als Ziel angezeigt werden, damit Kunden nicht mit dem kompletten Fahrweg nach Grünwald verwirrt werden (Bild: Michael Greger)

Weiterhin ist auch der Umlaufverbund der Linien 16/12/23 geplant: Somit kann jeder Zug der Linie 12 über den Scheidplatz hinaus zur Münchner Freiheit fahren, was gleichzeitig für eine Taktverdichtung zwischen Münchner Freiheit und Parzivalplatz sorgt. Hier will die MVG aber erst die Ergebnisse aus dem Probebetrieb abwarten. Mit der Einführung wird am Dienstag, 4. April 2010 begonnen, die Dienstpläne wurden bereits angepasst.

Hinweis: Beim Top-Tram-Konzept handelt es sich um einen Aprilscherz, selbstverständlich gibt es in Zukunft weder MetroTram-Linien, noch die genannte Linienverknüpfung.


25 Kommentare zu “MVG stellt TopTram-Konzept vor”

  1. Tramfan sagt:

    Aargh! (bitte auf meinen Namen klicken!) – Eigentlich gar keine sooo schlechte Idee – Aber M20/M25 sollte schon richtig 40, passend zu den MetroBussen heißen 😉

  2. Stef sagt:

    Hübsch gemacht! Wäre fast drauf reingefallen… 😉

  3. stefanmuc sagt:

    april april oder real?

  4. Jonas H. sagt:

    April April :P… net schlecht die Idee 🙂 aber völliger Blödsinn.

  5. ToNi sagt:

    ich weiss nicht was an 2 minuten stehzeit am stachus großzügig bemessen ist!

  6. lsp sagt:

    Heute ist zufällig der 1. April 😉

  7. Andi Mayer sagt:

    Gibt es dann auch neue fahrpläne??

  8. Stadtneurotiker sagt:

    Irgendwie fehlt mir die Auskreuzung des Bahnhofplatzes. Wann tauschen denn die Ostäste der Linien 17 und 19 ihre Wege, bzw. wann wird die Verbindung Arnulfstraße – Prielmayerstraße denn eingebaut?

  9. khoianh sagt:

    Ihr habt Auers Foto vom M21 am Westfriedhof vergessen, der natürlich auch mit von der Partie sein wird. 😉

  10. Olgu sagt:

    Also dann bekommen wie auch sogenannte „Metrotram“ wie Berlin. München wird langsam wie Berlin.

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