Seit dem 15.Juli werden im Abschnitt Waldfriedhof bis Lorettoplatz die Gleisreste der alten Linie 26 entfernt, der Bereich der ehemaligen Straßenbahntrasse, welche im Mai 1993 das letzte Mal befahren wurde, wird neu bepflanzt.

Das Haltestellenschild der Art "Stadtbahn/Tiefbahn" erinnert noch an die Straßenbahn (Bild: Frederik Buchleitner)
Grund hierzu ist die Umplanung der Westtangente, welche nun keinen Abzweig zum Lorettoplatz vorsieht, sondern eine Wendeschleife auf Höhe der Haltestelle “Waldfriedhof, Haupteingang”. Grund genug, einen letzten Überblick über die Straßenbahnstrecke zu geben:

Noch hat sich der Bagger nicht bis zur Haltestelle Kornwegerstraße durchgearbeitet (Bild: Frederik Buchleitner)
Im Zuge des Abbaus wird auch die Haltestelle Lorettoplatz, der Endpunkt der Metrobuslinie 54, barrierefrei umgebaut.
Die Bauarbeiten sollen in den Sommerferien abgeschlossen werden.

Der Bagger zertrennt die Gleise in kleine Stücke, dadurch wird der Abtransport erleichtert (Bild: Frederik Buchleitner)

Kurz vor der Haltestelle Aurikelstraße wurden die Gleise bereits in mehrere Stücke zerkleinert (Bild: Frederik Buchleitner)

Das Wartehäuschen an der Aurikelstraße steht zu einem kleinen Teil auf den Gleisen der Tram (Bild: Frederik Buchleitner)

Der Blick einen Tag vor den Bauarbeiten zeigt die noch vollständig liegenden Gleisen hinter der Aurikelstraße (Bild: Frederik Buchleitner)




17. Juli 2010 um 18:07 Uhr
… Und was ist mit den Krokogatoren am Heimeranplatz?????
18. Juli 2010 um 00:14 Uhr
So was tut weh – aber, ja mei, es ist zu ertragen, da an anderer Stelle wieder neue Trambahnstrecken gebaut werden. Jedenfalls schön, dass solche Ereignisse, die anderen Medien höchstens eine Kurznotiz wert sind, aber auch nur, um vor etwaigen Verkehrsbehinderungen zu warnen, hier so umfassend und tramtastisch fotomentiert werden. (Ui, gleich zwei Wortschöpfungen, auch wenn die erste eine Wiederholungstat ist.)
18. Juli 2010 um 00:32 Uhr
boahh, gut dass ich 2007 dort noch Bilder gemacht hab.
18. Juli 2010 um 21:34 Uhr
@Don Martino: Angesichts von fünfeinhalb Stunden Verspätung hatten wir keine Lust mehr darauf.
20. Juli 2010 um 17:21 Uhr
Das ist schon in Ordnung. Ungenutzte rostige Gleise tragen auch nicht zu einem schönen Stadtbild bei.
Ich kann dieses Wehklagen einfach nicht nachvollziehen.
Ein Neubau der Tram zum Lorettoplatz ist sicher nicht das dringelichste Vorhaben für den Münchner Schienenverkehr.
22. Juli 2010 um 20:19 Uhr
Fünfeinhalb Stunden? Das ist für einen Eisenbahnfan doch gar nix! Da ist globales Denken gefragt: Auf der Transsib mißt man die Geschwindigkeit ja auch in Delta Stunden pro Tag.
25. Juli 2010 um 18:36 Uhr
Fredi und ich sind allerdings keine Eisenbahnfans.
25. Juli 2010 um 23:38 Uhr
Da muss ich aber gegen protestieren, natürlich bin ich Eisenbahnfan.
25. Juli 2010 um 23:54 Uhr
Aber nicht so sehr wie TRAMBAHN.