Auf den Spuren der Linie 8 im Museum

Bilder, Historisches Von: Daniel Schuhmann

Heute und morgen bieten das MVG-Museum und das Verkehrszentrum des Deutschen Museums unter dem Motto »Auf den Spuren der Linie 8« gemeinsam ein Stadtverkehrs-Wochenende an. Hierfür gibt es eine vergünstigte Kombikarte zum Eintritt in beide Museen.

Abends im Museum...

Abends im Museum... (Bild: Daniel Schuhmann)

Eine alle 30 Minuten verkehrende Shuttlebuslinie verbindet die beiden Museen miteinander. Zum Einsatz kommen historische Shuttlebusse des OCM.

Wie üblich finden regelmäßig Museumsführungen statt, diese werden kostenlos angeboten. An beiden Tagen gibt ausgestellte es Modelleisenbahnanlagen zu besichtigen, Stände von Vereinen geben zusätzliche Informationen. Am Sonntag spielt zusätzlich um 13 Uhr sowie um 14:30 Uhr das Verkehrspuppentheater der Münchner Polizei.

Das Kombiticket für den Eintritt in beide Museen inklusive Nutzung des Shuttlebusses kostet für Erwachsene 6,50 Euro, Kinder erhalten es für 4,50 Euro. Die Familienkarte für beide Museen ist für 13 Euro zu haben.

Das MVG-Museum ist mit der Trambahnlinie 27 (Haltestelle Schwanseestraße) zu erreichen, zum Verkehrszentrum des Deutschen Museums kommen Sie mit den U-Bahnlinien U4 und U5 vom Bahnhof Schwanthalerhöhe (altes Messegelände).

Das MVG-Museum ist an beiden Tagen von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, das Verkehrszentrum können Sie zwischen 9 Uhr und 17 Uhr besuchen.


7 Kommentare zu “Auf den Spuren der Linie 8 im Museum”

  1. Stefan H sagt:

    Hallo,

    und was wird von den Spuren der Linie 8 gezeigt? Filmaufnahmen, Fotos?

  2. Bomber sagt:

    Durch welche Straßen verkehrt die Linie denn, bzw. welchen Streckenverlauf hat sie?

  3. Frederik sagt:

    Im MVG-Museum gibt es am Eingang eine Tafel mit einigen Bildern und Schildern vom 8er. Was im Deutschen Museum zum 8er ausgestellt ist weiß ich nicht.

  4. Daniel Schuhmann sagt:

    Im Verkehrszentrum gab es Vorträge von Klaus Onnich.

  5. Josef sagt:

    Im Verkehrszentrum wurde „Linie 8“ eher als Synonym für dem Münchner Nahverkehr überhaupt gesehen. Was wirklich speziell mit dem 8er zu tun hat ist nur der dort ausgestellte F-Triebwagen 642. Eben dieser pendelte tatsächlich vor fast genau 35 Jahren mit BW 1401 am letzten Betriebstag den ganzen Tag zwischen Scheidplatz und Fürstenried, zwischen den planmäßigen P-Zügen (bin damals auch eine Runde mitgefahren – als „Anwohner“ der Linie 8), und fuhr dann spät in der Nacht auch auf dem allerletzten Kurs.

  6. Tramgeschichten.de » Artikel » Schmalspurbahnen im MVG-Museum sagt:

    […] Stadtverkehrswochenende am 13. und 14. November wurden im MVG-Museum zwei Modellbahnanlagen ausgestellt. Zum Einen eine Nachbildung der Insel […]

  7. Rolf Ullrich sagt:

    Die historische Bedeutung der Münchner Linie 8 wird wohl etwas überschätzt. Im Linienplan von 1929 ist sie noch die Verlängerung der Linie 7 und startet damals am Nordbad. Wenn das Chanson vom Weiß Ferdl schon zu dieser Zeit entstanden sein sollte, hätte sich die spätere Linienführung der Fiktion angepasst.

    In den 60er Jahren war die Linie 8 die längste in München und verkehrte durchgehend vom Hasenbergl bis Fürstenried West. 1972 wurde mit der Inbetriebnahme der Wendeanlage am Scheidplatz der Kurs gebrochen und der stadtbahnmäßige Nordast durch die Linie 13 bedient. Was die Stadtväter bewogen haben könnte, die stadtbahnmäßigen Außenäste lange vor deren Amortisierung durch eine „richtige“ U-Bahn zu ersetzten, weiß ich auch nicht. Vor allem die Unterführungen, die heute in München allesamt demontiert sind, müssen doch viel Geld gekostet haben. In Nürnberg ist auf der Linie 7 (früher Linie 12, davor wohl die durch die U-Bahn ersetzte Linie 1) noch so eine 60er Jahre Unterführung im Betrieb zu erleben.

    Doch zurück zur Münchner Linie 8: Die verkehrte ja nach Sendling gemeinsam mit der Linie 6. Nur in der Barer- und Nordendstraße führte sie ein Eigenleben. Hier wurde sie meist durch die Linie 18 verstärkt, etwa vom Kurfürstenplatz zum Harras. Auch eine Linie 28 hat es nach dem Krieg in der Barerstraße mal gegeben. Nach der Aufgabe der einstelligen Liniennummern fuhr die Linie 18 zunächst vom Petuelring kommend durch die Barerstraße, bis sie durch die Linie 27 ersetzt wurde. So fährt hier praktisch noch die Linie 7 über den Elisabethplatz, von der Linie 8 ist so gut wie nichts mehr übrig.

    Bemerkenswert war auch die Linie E8 gegen Ende der 60er Jahre. Die fuhr werktags vom Scheidplatz zum Harras, im Berufsverkehr wie die Linie 8, ansonsten als Linie 2, auf der dann im Berufsverkehr die klassischen Altwägen zu Ende gebraucht wurden.

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