Nach Trambahnbau: Kein Dauerstau!

Bilder, Neubaustrecken Von: Daniel Schuhmann

Zum zweiten Mal hat die Bürgerinitiative Contra-Tramwest gestern versucht, mit einem Demonstrationszug zu verdeutlichen, wie sich »die durch die Trambahn fehlende Fahrspur« auf den Verkehr in der Fürstenrieder Straße auswirkt.

Trambahnbau bringt Dauerstau? Demonstrationszug der Bürgerinitive Contratramwest

Trambahnbau bringt Dauerstau? Demonstrationszug der Bürgerinitive Contratramwest (Bild: Daniel Schuhmann)

Um 8:30 Uhr startete der Demonstrationszug, der aus 70 Personen bestand. Das vermeintliche Verkehrs-Chaos trat auch bei dieser Demo nicht ein, obwohl Demonstranten und Polizei sogar zwei Fahrspuren blockierten.

Als Argumente führen die Gegner unter anderem an, dass die Fahrgäste an den Haltestellen die Straße überqueren müssen und der Verkehr hier stillsteht, ja überhaupt nur zwei verbleibene Fahrspuren je Richtung dem Autoverkehr nicht ausreichen würden. Hier zeigen bestehende Trambahnstrecken bereits, dass dem nicht so ist, unter anderem die Linien 20/21 über die Dachauer Straße.

Der Demonstrationszug war überschaubar, das Verkehrschaos trat hingegen auch diesmal nicht ein.

Der Demonstrationszug war überschaubar, das Verkehrschaos trat hingegen auch diesmal nicht ein. (Bild: Daniel Schuhmann)

Bereits heute fehlt auf einem Großteil der Fürstenrieder Straße ohnehin schon eine Fahrspur, weil diese für den Bus reserviert ist.


6 Kommentare zu “Nach Trambahnbau: Kein Dauerstau!”

  1. Charly Zapf sagt:

    Den Tramgegnern ist aber auch ehrlich kein „Argmunet“ zu dämlich, um gegen die Westtangente zu stänkern..! Hoffentlich bleibt die MVG standhaft !!!

  2. Frank Hohmann sagt:

    Und lügen tun die Trambahngegner auch noch: Auf http://www.contratramwest.de schreiben sie, es wären über 100 Demonstranten gewesen. Ich habe mir das Kasperltheater persönlich angeschaut und nur 65 Trambahngegner gezählt.

  3. Daniel Schuhmann sagt:

    Mei, bissel aufgerundet. Hundert klingt auch gleich viel besser…

  4. Rickay sagt:

    Rund 25.000 Bürger dürften die Auswirkungen der Tram auf den Straßenverkehr Westtangente unmittelbar bis mittelbar spürn (Anwohner direkt oder in 2. Reihe). Dafür sind (sehr) knappe 100 doch recht dürftig.

    Sicherlich is eine gsunde Verquickung von Tram und Auto an mancher Stell nöti. Ich denk grad an denn Abschnitt zw. der Kreuzung Agnes – Bernauer – Str. und Laim Bf.
    A guter Kompromiß ist da scho gfragt. Doch zeigen jüngere Beispiel, wie z.B. auf dem 17ner nach dem Romanplatz Ri. Norden oder in da Leopoldstr. oder in da Arnulfstr. , daß es durchaus mögli is.

    Auch wird a Tram in der Fürstenriederstr. den einzelnen Autofahrer a weng einengen. Doch gmessn an dem Nutzen für den ÖPNV seh ich das Ganze need unbedingt für das „Große Opfer“ an.

  5. Märkuhs sagt:

    Langsam sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man nicht auch den 58er Metro-Bus durch eine Tram ersetzt. Ein überlasteter 6/7-Minuten-Takt sagt doch eigentlich schon was darüber aus, wieviel Potential hier für eine Tram noch drin ist.

  6. Charky Zapf sagt:

    58er wuieder auf Trasm rück-umstellen wäre sicher eine gute Idee !

© 2008 - 2015 Tramgeschichten, Impressum, Theme & Icons von N.Design Studio und Freepik
Artikel RSS Kommentare RSS Anmelden