Jugendliche schlagen Trambahnfahrer

Störungen, Umleitungen Von: Daniel Schuhmann

Vorgestern gegen 20:55 Uhr standen drei Jugendliche an der Trambahnhaltestelle Stegener Weg, als die Trambahn einfuhr. Nachdem sie nicht einstiegen, fuhr der Trambahnfahrer wieder an. Daraufhin bewarfen die Jugendlichen die Trambahn mit Bierflaschen, wobei jedoch kein Schaden entstand.

Eine Frage der Perspektive: Idyllisch wirkt es am Stegener Weg

Eine Frage der Perspektive: Idyllisch wirkt es am Stegener Weg (Bild: Daniel Schuhmann)

Daraufhin hielt der Trambahnfahrer an und stellte die Jugendlichen zur Rede. Nach einer kurzen Diskussion schlugen zwei der 16-jährigen Täter auf den 40-jährigen Fahrer ein. Auch ein 50-jähriger Zeuge, der dem Fahrer zur Hilfe eilte, wurde geschlagen. Die drei Täter flüchteten im Anschluss.

Der Trambahnfahrer wurde mit dem Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht, der Zeuge konnte noch vor Ort versorgt werden. Durch eine Zivilstreife der Polizeiinspektion konnten gegen 22 Uhr die drei 16-jährigen in der Nähe der Trambahnhaltestelle Lautensackstraße angetroffen werden. Sie gestanden die Tat und wurden anschließend ihren Eltern übergeben.


5 Kommentare zu “Jugendliche schlagen Trambahnfahrer”

  1. Don Martino sagt:

    Folgende Möglichkeiten sind in der doitschen Rechtsprechung denkbar:

    1. Das Verfahren wird eingestellt.
    2. Die Jugendlichen werden wegen positiver Sozialprognose zu einem halben Tag gemeinnütziger Arbeit verurteilt und dürfen danach weiterprügeln.
    3. Der Trambahnfahrer wird zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt.
    4. Die Trambahn wird wegen Widerstand gegen die Flaschengewalt verurteilt.

  2. Chris75 sagt:

    Es wird immer schlimmer. Manche Jugendliche haben Null respekt. Es sollten härtere Maßnahmen gegenüber diesen Tätern aufgeführt werden! Dem Tramfahrer gute Besserung!

  3. Wagenmeister sagt:

    Bei den Verhältnissen stellt sich die Frage einmal mehr: Denkst du schon oder wählst du noch?

  4. Dominik H. sagt:

    Und ich dachte immer, dass das Westend einigermaßen OK ist.
    Kann doch sein, dass das so Typen aus der Jugendschutzstelle in der Kreuzeckstraße gewesen sein könnten…
    Jedenfalls auf alle Fälle schlägt man wegen sowas nicht gleich zu.
    Zur Rede würde ich solche Deppen nur über das Fahrerfenster und dröhnenden Lautsprecher stellen, da ja klar ist, dass man was riskieren könnte.
    Oder einfach Pfefferspray kaufen für solche Situationen.

  5. Daniel Schuhmann sagt:

    Man schlägt nicht nur »wegen sowas« nicht gleich zu, man wirft auch keine Bierflaschen gegen Trambahnen.

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