St. Emmeram: Eröffnungszug

Bilder, Neubaustrecken, Redesign Von: Daniel Schuhmann

Die Münchner lieben ihre Trambahn. Anders lässt sich nicht erklären, dass so viele Gäste der Trambahneröffnung nach St. Emmeram beiwohnten — und bei Eiseskälte und Regenwetter ausharrten.

Oberbürgermeister Christian Ude und MVG-Chef Herbert König schneiden zur Eröffnung das Band durch — aufgrund des Regens eine Stunde früher als geplant (Bild: Christopher Kremser)

Oberbürgermeister Christian Ude und MVG-Chef Herbert König schneiden zur Eröffnung das Band durch — aufgrund des Regens eine Stunde früher als geplant (Bild: Christopher Kremser)

Die Redner waren glücklicherweise kürzer angebunden, als es das Protokoll vorgesehen hatte. Eine Stunde früher als geplant wurde so mit der Jungfernfahrt begonnen. Gegen 12 Uhr setzte sich der Eröffnungszug — Redesignwagen 2125 — in Bewegung und trat seine Reise nach St. Emmeram an.

Christian Ude spricht vor einem Meer von Regenschirmen

Christian Ude spricht vor einem Meer von Regenschirmen (Bild: Frederik Buchleitner)

MVG-Chef Herbert König fährt den Eröffnungszug. Hier hat er gerade das Cosimabad verlassen.

MVG-Chef Herbert König fährt den Eröffnungszug. Hier hat er gerade das Cosimabad verlassen. (Bild: Daniel Schuhmann)

2125 Prinz-Eugen-Park

2125 Prinz-Eugen-Park (Bild: Khoi Anh Dang)

Eröffnungszug am Salzsenderweg

Eröffnungszug am Salzsenderweg (Bild: Jonas Hausdorf)

Die Jungfernfahrt: H. König steuert den Redesignling 2125 nach St. Emmeram

Die Jungfernfahrt: H. König steuert den Redesignling 2125 nach St. Emmeram (Bild: Johannes Schumm)

Anschließend ging es zum Highlight der Strecke, der Mae West auf dem Effnerplatz, wo sich nochmals Zeit für einen kurzen Fototermin ergab.

Am Effnerplatz wird nochmal vor der Mae West für ein Foto posiert.

Am Effnerplatz wird nochmal vor der Mae West für ein Foto posiert. (Bild: Frederik Buchleitner)


2 Kommentare zu “St. Emmeram: Eröffnungszug”

  1. Fred Horstmann sagt:

    Diese Trambahn liebe ich jedenfalls nicht, denn sie ist für mich unbrauchbar. Bisher bin ich mit dem Bus zur U-Bahn gefahren, um in die Innenstadt zu kommen, jetzt fahre ich mit der Trambahn zur U-Bahn um zur Innenstadt zu kommen. Das ist die ganze Veränderung. Die “direkte Verbindund” dauert so lange, dass ich mit einem langen Bart ankäme! Schade, ich hätte mir auch mal eine Verbesserung der Verkehrssituation in Oberföhring gewünscht. Nachbarn, die direkt an der Straße wohnen, klagen jetzt schon über den zusätzlichen Lärm der guten alten Straßenbahn. Die tun mir wirklich leid. Schade um das Geld!

  2. Daniel Schuhmann sagt:

    Fred, bleib halt einfach sitzen und genieß die Fahrt. Der lange Bart wird kürzer, wenn Du eine umsteigefreie Verbindung zum Zielbahnhof hast. Jeder Umsteigevorgang kostet Zeit, und auch der Weg in den Untergrund und aus diesem heraus sind wertvolle Minuten. So langsam ist die Trambahn im direkten Vergleich nicht…

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