Die Münchner lieben ihre Trambahn. Anders lässt sich nicht erklären, dass so viele Gäste der Trambahneröffnung nach St. Emmeram beiwohnten — und bei Eiseskälte und Regenwetter ausharrten.

Oberbürgermeister Christian Ude und MVG-Chef Herbert König schneiden zur Eröffnung das Band durch — aufgrund des Regens eine Stunde früher als geplant (Bild: Christopher Kremser)
Die Redner waren glücklicherweise kürzer angebunden, als es das Protokoll vorgesehen hatte. Eine Stunde früher als geplant wurde so mit der Jungfernfahrt begonnen. Gegen 12 Uhr setzte sich der Eröffnungszug — Redesignwagen 2125 — in Bewegung und trat seine Reise nach St. Emmeram an.

MVG-Chef Herbert König fährt den Eröffnungszug. Hier hat er gerade das Cosimabad verlassen. (Bild: Daniel Schuhmann)
Anschließend ging es zum Highlight der Strecke, der Mae West auf dem Effnerplatz, wo sich nochmals Zeit für einen kurzen Fototermin ergab.





12. Dezember 2011 um 10:47 Uhr
Diese Trambahn liebe ich jedenfalls nicht, denn sie ist für mich unbrauchbar. Bisher bin ich mit dem Bus zur U-Bahn gefahren, um in die Innenstadt zu kommen, jetzt fahre ich mit der Trambahn zur U-Bahn um zur Innenstadt zu kommen. Das ist die ganze Veränderung. Die “direkte Verbindund” dauert so lange, dass ich mit einem langen Bart ankäme! Schade, ich hätte mir auch mal eine Verbesserung der Verkehrssituation in Oberföhring gewünscht. Nachbarn, die direkt an der Straße wohnen, klagen jetzt schon über den zusätzlichen Lärm der guten alten Straßenbahn. Die tun mir wirklich leid. Schade um das Geld!
13. Dezember 2011 um 01:15 Uhr
Fred, bleib halt einfach sitzen und genieß die Fahrt. Der lange Bart wird kürzer, wenn Du eine umsteigefreie Verbindung zum Zielbahnhof hast. Jeder Umsteigevorgang kostet Zeit, und auch der Weg in den Untergrund und aus diesem heraus sind wertvolle Minuten. So langsam ist die Trambahn im direkten Vergleich nicht…