Noch bis Ende Juli ist der Berliner Doppeldecker auf der Linie 30 zwischen Nürnberg-Thon und Erlangen unterwegs. Begleiten Sie uns auf eine Fahrt von Erlangen nach Nürnberg.

Der nördliche Endpunkt der Linie ist der Hugenottenplatz in Erlangen, unweit vom Bahnhof (Bild: Daniel Schuhmann)
Unten bleibt kaum einer: Nach dem Einsteigen entern die meisten Fahrgäste unverzüglich das Oberdeck. Die beliebtesten Plätze sind ganz klar vorne an der großen Panoramascheibe.
Wer sich in Ruhe umsieht, findet auch einen Hinweis zum Einsatz dieses besonderen Busses.

»Der Berliner Busfahrer hat sich nicht verfahren«: Die VAG informiert über den ungewöhnlichen Einsatz (Bild: Daniel Schuhmann)

Zwar bietet der Doppeldecker weniger Plätze als ein Gelenkbus, überzeugend ist aber der hohe Sitzplatzanteil (Bild: Daniel Schuhmann)

Der Doppeldecker wirkt etwas ungewohnt im Stadtbild, als Wagen 453 die Haltestelle Arcaden erreicht (Bild: Daniel Schuhmann)
Die ersten Haltestellen liegen noch im Stadtgebiet von Erlangen. Bis zur Gebbertstraße ist der »30er« nur einer von vielen. Doch dann geht es auf die B4, eine autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße. Die Haltestellen, Bushaltebuchten direkt an der B4, erinnern an den Einsatz der ehemaligen Berliner Autobahnlinien.

Begegnung am Erlanger Ohmplatz: Hier wird der Größenvergleich besonders deutlich (Bild: Daniel Schuhmann)

Den Berliner lässt es kalt, dem Erlanger wirds mulmig: Brückendurchfahrten vom Oberdeck (Bild: Daniel Schuhmann)
In Nürnberg kommt am Wegfeld kurz der Flughafen in Sicht, dann sind es nur noch drei Haltestellen bis nach Thon, wo unsere Fahrt mit dem Eilbus 30E endet.
Etwas ruhiger geht es um 17 Uhr zu: Die in Thon beginnende Fahrt wird nicht als Linie 30E, sondern als Linie 30 geführt, hier verlässt der Bus zwischenzeitlich die B4 und fährt auch den Ort Tennenlohe an.







20. Juli 2012 um 20:19 Uhr
Ein schöner Bildbericht. Hoffentlich weiß der Doppeldecker zu gefallen.