Die Angst geht um in München. Die Angst vor Stilllegung der Variobahnen. Und damit die Angst vor dem Fahrzeugmangel bei der Münchner Trambahn. Der Grund ist immer noch derselbe wie in den Jahren zuvor: Das Variobahn-Pingpong. Vor einem Jahr war man eigentlich schon guter Dinge, die neuen fünfteiligen Züge einsetzen zu können — doch letztendlich trat Plan B in Kraft: Verschiebung der lange erwarteten Verstärkungen von Trambahnlinien.

In den vergangenen Tagen waren vergleichsweise viele Variobahnen im Einsatz. Dies könnte sich in Zukunft wieder ändern. (Bild: Daniel Schuhmann)
Anfang dieses Jahres befand man sich mit der Zulassung »in der Zielgeraden«, doch dann trat ein Serienschaden auf: Gummielemente in den Rädern bekamen Risse. Bis Ende Juni 2012 sollte die Behebung dieses Problems spätestens erfolgen; diese Frist setzte die Technische Aufsichtsbehörde, um die bis zum 31. August 2012 bestehende vorläufige Zulassung in eine endgültige umwandeln zu können.
Eine Lösung ist indessen nicht in Sicht: Zwar konnte die Firma Stadler, der Hersteller der Variobahnen, ein Sachverständigengutachten vorlegen. Demnach könnten Mischung und Verarbeitung der Gummielemente die Schadensursache sein. Eine definitive Schadensursache enthalte das Gutachten aber nicht — und, noch schlimmer: Auch ein belastbarer Vorschlag zur Fehlerbehebung könne nicht gegeben werden.
Der Vorschlag des Gutachters erinnert an das Stochern im Nebel: Zwei Variobahnen sollen mit veränderten Gummikörpern bestückt und länger beobachtet werden. Nach einem Einsatz unter Realbedingungen bei unterschiedlichen Außentemperaturen im Sommer und Winter solle die Wirksamkeit der Maßnahme bewertet werden…

Derzeit ist nur P-Wagen 2028 auf der Linie 17 unterwegs, doch die Züge werden wieder mehr (Bild: Frederik Buchleitner)
Da die Frage, ob die vorläufige Zulassung der Variobahnen über den 31. August 2012 hinaus verlängert werden kann, zur Zeit noch unklar ist, hat sich die MVG entschieden, die P-Wagen aufzuarbeiten. In einer Pressemitteilung spricht sie von voraussichtlich fünf Zügen, womit davon auszugehen ist, dass auch die beiden Partywagen in den Linienbetrieb zurückkehren werden. Auch der schon totgesagte P-Wagen 2005 samt Beiwagen 3037 erhält eine neue Untersuchung.

24. Juli 2012 um 14:56 Uhr
Wat sieht ma denn da, wie wärs denn noch zusätzlich mit der Wiederinbetriebnahme von M-Wagen ausm Museum?
:D:D
Mit zuviel Geld lässt sich doch alles wieder hinbekommen.
24. Juli 2012 um 16:27 Uhr
Auch wenn es für uns Altwagen-Fans schön ist, der Hintergrund ist ein Desaster.
Nun, wenn 5 Züge + 1 Tw extra volle HU’s bekommen, dann können sie auch 7 Jahre ran, dann machmer noch 50jähriges Jubiläum “P-Wagen im Betriebsdienst”
24. Juli 2012 um 16:56 Uhr
Eigentlich hat die MVG trotzdem Teilschuld. Man hätte damals genug R3 bestellen sollen…
Und vor allem nicht in “letzter Sekunde” was neues bestellen…
24. Juli 2012 um 16:57 Uhr
Ach so…man hätte sich vielleicht vorher auch ein oder zwei Probefahrzeuge beschaffen können…
24. Juli 2012 um 18:02 Uhr
I hoff, daß de MVG mit an Herrn König an da Spitz si traut, im Fall de 13 Pankowzüg wieda hoam z’schicka. Es warr geradezu a Leuchtturmereignis in da Schienenfahrzeugindustrie; was de derzeit z’amma g’schraubt hamm, spottet einfach jeder Beschreibung – egal wo ma hischaugt, is des Ergebnis mangelhaft bis befriedigend, ebn oft gnua einfach Ausschuß. A Rückgabe der Fahrzeug und an G’winn da foignden rechtlichen Aufarbeitung, kannt de Industrie a moi wida osporna…
24. Juli 2012 um 18:38 Uhr
Die Variobahn soll sterben gehen. Die MVG sollte sich lieber andere Wägen bestellen. Combino oder Flexcity wäre für Münchners Stadtbild sehr schön. Einfach mal testen lassen.
24. Juli 2012 um 21:53 Uhr
egal wie man es sieht! es wird teuer! die varios müssen trotzdem gezahlt werden. nun die kosten für die HU`s von den P-Liner *g* und eventuell gebrauchte trams ankaufen. zu guter letzt, muss noch bei anderen herstellern nach alternativen gesucht werden.
bin ja mal gespannt wie es weiter geht.
24. Juli 2012 um 23:52 Uhr
Mein Vorschöag wäre,
Wie wäre es mit Leihen oder mieten von paar Zügen aus Nürnberg und Augsburg? Nürnberger GT6N (GT8N) ist eh selbe wie R2.2 (R3.3) und Augsburger GT6N ist wie Münchner R2.2.
Es wäre gut dass die MVG dass durchsetzt.
25. Juli 2012 um 00:21 Uhr
Augsburg kannst Du schonmal vergessen, die Spurweite passt nicht.
25. Juli 2012 um 08:15 Uhr
Es gibt ja die Weißheit: wer spart hat zuviel Geld denn am Ende muss dieser mehr bezahlen…(nicht nur das billige Produkt sondern auch der teure Ersatz).
Oder handelt es sichbei nur um einen “externen” Machtkampf und im Innen sieht es ganz anders aus?
25. Juli 2012 um 09:06 Uhr
@ubahnwagen:
Teira wird’s auf alle Fälle – ob de Variobahn voi b’zoit wernd, is no need ause. Des werd’n de Jurist’n klärn miasn. Drum schaung ja alle Verkehrsunternehmen auf Minga (a de große DB AG), wia des Ganze no weida geht. So richti zfriedn is ja derzeit koa Verkehrsunternehmen, mit de aktuellen Neibautn.
25. Juli 2012 um 12:25 Uhr
Eine sensationelle Nachricht für alle P-Wagen-Fans, das schier Unglaubliche wird möglicherweise wahr ! 5 oder 6 P-Wagen wieder im Linieneinsatz…Ein bisschen träumen darf man doch jetzt schon, oder ? Aber das Kapitel Variobahn ist doch trotzdem ein echtes Desaster von Anfang an. Es bleibt spannend.
25. Juli 2012 um 17:09 Uhr
Spannend ist ja auch, auf welche Kurse die Fahrzeuge gehen werden. Wird in den Aushangfahrplänen evtl. wieder der Hinweis auf ein Nicht-Niederflurfahrzeug auftauchen?
Gruß, Manuel D!
25. Juli 2012 um 22:24 Uhr
in dem fall auf stadler zu schimpfen ist etwas zu einfach. warum können in anderen städten die varios mit den schaden fahren, sprich die zulassung bekommen, nur wir in münchen mal wieder nicht. hätten wir die endgültige zulassung, so würden sie auch fahren mit den kleinen “mangel”. dann wäre auch die situation entspannender in bezug auf fahrzeugmangel. es stinkt gewaltig zum himmel. wer hat nun schuld? der MVG weil er keinen prototypen getestet hat? stadler? oder die zulassungsbehörde. meiner meinung nach die zulassungsbehörde! diese schädigt beide parteien. wir sind doch keine bananenrepublik wo a) einer keine straßenbahnen bauen kann und b) ein betrieb der schrottfahrzeuge betreibt.
es muß endlich eine einheitliche zulassung für straßenbahnen her. sorry leute, ich bin echt ein straßenbahnfan, aber bis das alles geklärt ist sollte man eher die vorhandenen fahrzeuge und linien mit bussen verstärken. hat ein bus den deutschen TÜV kann dieser auch in timbuktu fahren.
25. Juli 2012 um 22:32 Uhr
Ist doch schön, dass sich endlich was bewegt…
So lernen die BWL-Erbsenzähler eben auf die harte (= teure) Tour, dass man ausreichend Kapazität plus eine sinnvolle Fahrzeugreserve braucht. Nicht nur die Nostalgiker wirds freuen. Ich zumindest fahr schon aus praktischen Gründen immer gern mit nem P-Wagen. Da ist genug Platz drin, und nen Fenster kann man auch aufmachen, damits im Sommer gscheid durchzieht.
Wirklich sehr interessant finde ich allerdings, wie dreist sich die MVG die Geschichte so zurechtbiegt, wie man sie gerne hätte. Zitat aus der Pressemitteilung: “Die Fahrzeuge (…) waren aufgrund ihres Zustands in Deutschland nicht mehr einsetzbar und wurden bereits durch die in den Jahren 2000-2001 beschafften Neubauzüge (Typ R 3.3) ersetzt.”
Nicht mehr einsetzbar waren sie schlicht, weil man keine HU mehr gemacht hat. Und man hat also rund 30 P/p-Wagen (Kapazität grob geschätzt 9300 Fahrgäste) durch 20 neue R3 (Kapazität ungefähr 4300 Fahrgäste) ersetzt, und ist dann völlig ahnungslos, warum das nicht funktioniert. Da kann man echt nur noch mit’m Kopf schütteln…
25. Juli 2012 um 22:36 Uhr
zusatz: und am besten erhalten die fahrzeuge aus dem museum auch wieder eine HU! als äußerste erserve. also die reserve der reserve. M 3wagenzug nach grünwald!!! das wäre doch was.
ich bekomme schon bauchschmerzen wenn der C2 zug kommt.
26. Juli 2012 um 01:47 Uhr
@ ubahnwagen: Aber es ist ja nicht so, dass die anderen Betriebe mit ihren Varobahnen so sonderlich zufrieden wären…
26. Juli 2012 um 16:55 Uhr
So schlimm scheint es aber bei den anderen Betrieben nicht zu sein…nur in München…
26. Juli 2012 um 18:29 Uhr
Ja, super, die beste Nachricht seit langem. Die P-Wagen bieten einen besseren Fahr-Komfort als die schreckliche Variobahn, die qietscht bei jeder Kurvenfahrt, alles ächzt, wackelt, rüttelt, als ob sie schon Millionen Kilometer auf dem Buckel hätte. Diese Wagen sind eine Fehlkonstruktion von vorne bis hinten. Wer sich die drei Engstellen über den Fahrgestellen hat einfallen lassen, ist für mich völlig unfähig. Zu wenige Türen hat sie auch, wie auch die R-Wagen. Alles drängt sich im Berufsverkehr um die wenigen Türen, die Mittelgänge sind dagegen leer, weil man sonst nicht rauskommt. Die MVG sollte Prototypen bestellen und diese erst mal testen und von Fahrgästen auf Alltagstauglichkeit beurteilen lassen.
Bis dahin sollte die MVG den R 3-Wagen nachbauen lassen, die fahren gut und zuverlässig.
Auf der Homepage der Berliner BVG ist zu lesen, dass sie Straßenbahnen verkaufen, wie wäre es mit ein paar Tatra-Wagen in München?
26. Juli 2012 um 23:34 Uhr
Naja, so einfach ist es dann auch nicht! Finde erstmal eine Firma, die dir zu einem vernünftigen preis nochmal die R3-Baupläne aus der Schublade holt…
Und Tatras hier zugelassen bekommen dürfte gelinde gesagt unmöglich sein.
27. Juli 2012 um 00:34 Uhr
@Thomas Bauer die Mittelgänge sind leer weil die Fahrgäste zu dumm sind sich richtig zu verteilen!
Hier in Berlin ist das überhaupt kein Thema, wenn doch gibts nen hohen Ton vom Straßenbahnfahrer ders zurechtweist. In München würden sich die Fahrgäste dann natürlich mal wieder wichtigtun und “Anzeige wegen Beleidigung” stellen die sowieso zu nichts führen würde.
Ordnung im Nahverkehr benötigt halt Autorität! Dann würde das auch in München funktionieren, muss nichtmal zwangsläufig eine Betriebsinterne Person sein. Wenn die Gänge leer sind einfach losbrüllen
27. Juli 2012 um 22:04 Uhr
In zwoa weidaren eiropäischen Städtn wird ernstli üba an Zulassungsentzug gsprocha! Dort wird hoit need in Schlammschlachtmanier ois in’d Zeitung bracht, sondan hinta den Verwaltungderra gspocha! Und in N ham de Stadlerkistn a nur a extrem eigschrängte Zulassung. woi kaum ohne Grund.
Stichwort TÜV:
Da TÜV ko need entscheidn, ob a Bus a Typnzulassung griagt oda need. Des ko in da BRD nur des Kraftfahrtbundesamt, wia bei alle Autos.
Da TÜV ko dann nur feststöin, ob da vorgführte Bus dieser Typnzulassung entspricht und ob de Verschleißgrenzn eikoiten sand; ebm ois des, was bei da Tram de Werkstatt söim dor muas.
Des KBA ko zwar si an TÜV als Sachverständign hoin, aba des Sigl unta des Typnpapier setzt a wieda a Beamta und wo is jetzt da Untaschied zwischn Bus und Tram???
Stichwort weitare R-Wagn:
Ma woit ja eigendli a weitare Serie ham, do koana hat si damals gfunda. Heit hätt de Industrie wieda Interesse, do de lange Zeit, de de Isar nuta is, machts schwieri. Vui Bauteile sand in da urspünglichn Form nimma zhamm. Und heit hoast des: Neie Zuliefara, neie Typnzulassung Und scho sand ma wieda am Anfang vo dera Gschicht…..
28. Juli 2012 um 10:36 Uhr
Diese Diskussion über Nachbau eines Typs gabs im Forum auch.
Das Problem ist, dass die Fahrzeuge nicht so gebaut werden können, wie die R3 damals, da die Zulassung untersagt werden würde, da die aktuellen Richtlinien nicht eingehalten werden.
Das gilt schon nach einer “Wartezeit” von einem Jahr.
München sollte sich wirklich über traktionsfähige Fahrzeuge und entsprechende Haltestellen gedanken machen. Damit lassen sich mehr Beförderungsfälle mit einem Zug realisieren und es werden weniger Ampelphasen benötigt.
Zum abend kann man diese Abschwächen.
Gibts eigentlich noch Depotkapazitäten?
28. Juli 2012 um 11:49 Uhr
Wenn man das so liest, frage ich mich echt, auf welche Art hier manche Leute urteilen? Zu wenig Türen? Der R3 ist mit seinen 37 m, lang genung und bietet mit seinen 6 Türen genung Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten. Ebenfalls der S-Wagen, der ja auch 6 Türen hat. Wenn nur die Leute nicht so doof wären und nur an der 1. und 6. Türe einsteigen würden (bestes Beispiel Sendlinger Tor und HBF) Wenn man unsere Fahrgäste darauf hinweist, wird man nur blöd angemacht und gleich mit einer Beschwerde und Ähnlichem gedroht. Hier in München kann man sich ja alles rausnehmen: Fahrräder, Waschmaschinen mit in die Tram nehmen. Bier saufen und dabei die Flaschendeckel schön durch den Fahrgastraum schnipsen, rauchen, etc. Die Vario hat immerhin auch Vorteile: Mehr Stehplätze und endlich auch mal eine Klima für die Fahrgäste, soll jetzt aber nicht heißen, das ich dieses Fahrzeug gut heiße. Fahre selber gerne mit dem P-Wagen, trotzdem gehört der auch mal weg, weil Niederflur für ältere und Behinderte Menschen sowie Mütter mit Kinderwagen einfach besser ist. Basta
28. Juli 2012 um 14:23 Uhr
Die MVG sollte die Variobahnen verschrotten lassen und R3 Wägen bestellen
28. Juli 2012 um 20:03 Uhr
Die R3 sind halt nicht mehr zu bekommen. Wenn man sie hätte kaufen können, hätte man sich nicht für die Variobahn entschieden.
28. Juli 2012 um 22:16 Uhr
@Daniel: Was Du schreibst, ist nicht falsch – aber auch nicht die ganze Wahrheit, finde ich.
Oktober 2005 (allein das Datum ist unglaublich, das ist jetzt bald 7 Jahre her…) hat man die ersten 3 Variobahnen bestellt, weil niemand 3 R3 liefern wollte.
Hätte man damals allerdings mal eine sinnvolle 10-Jahres-Kapazitätsplanung gemacht, hätte man eine Ausschreibung von 15-20 Stück über einen Lieferzeitraum von 3-4 Jahren beisammen gehabt. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass sich für ein Auftragsvolumen von 20 Stück damals sicher ein Lieferant gefunden hätte.
Ich denke, dass es damals viel eher um “Kostensparen, koste es was es wolle” ging. Denn auch bei einer größeren Bestellung wäre der R3-Stückpreis sicher höher gelegen als der für das Stadler-Glump.
29. Juli 2012 um 21:56 Uhr
Blickpunkt Straßenbahn 4/12 schreibt, dass man wohl tatsächlich an Berliner oder Potsdamer KT4 gedacht hat. Aber die TAB sich quer gestellt hat.
Tatrazüge als Retter in der Not und noch dazu im Zentrum von Altbayern, das wär echt die Story geworden. Schade.
29. Juli 2012 um 23:43 Uhr
möchte hier nun keine behauptung aufstellen, aber ich meine mich zu erinnern, das es vor gut 10 jahren ein ganz anderer grund gab, warum man die R3 züge anschaffte. eine EU verordnung die sagte, das ein verkehrsunternehmen einen gewisser prozentsatz an NV-fähigen straßenbahnfahrzeugen haben muß. bei uns ging es auch darum, das man sich aus sicherheitsgründen für den fahrgast sich vom beiwagen verabschieden wollte. und ich bilde mir ein, das damals einge P garnituren für unserer “verhältnisse” schon recht verschlissen waren. aus den vorgaben, platz, NV, keinen beiwagen und ersatz für die P `s ist dann der R3 entstanden.
nicht zu vergessen ist, das auch der R3 am anfang bei uns so seine schwierigkeiten hatte.
egal wie! in vier wochen wissen wir mehr. abstellen der stadler, SEV mit bussen. es ist ein politikum zwischen hersteller, betreiber und zulassungsbehörde. man muß sich das mal überlegen! da will irgendwo in europa ein verkehrsunternehmen neue straßenbahnen bestellen, weiß aber da könnte es aber schwierigkeiten mit der zulassung geben.
ich kauf mir ja auch kein auto, wo man ließt das der TÜV nach drei jahren schon kein wapperl mehr gibt. oder es gibt dauernd rückrufaktionen.
8. August 2012 um 08:16 Uhr
Wie gut, daß die MVG nun doch auf Plan P zurückgreift. Schade daß Ratgeber keine P-Wägen mehr herstellt. Man könnte die vorhandenen P-Züge ja modernisieren und auf R3 umlackieren
22. August 2012 um 14:19 Uhr
@ olgu:
Fahrzeuge aus Augsburg funktionieren hier in M allein schon wegen der Spurweite (1000 mm) nicht. Ob Fahrzeuge aus Nürnberg eingesetzt werden könnten, ist allein schon wegen des abweichenden FIS unmöglich.
22. August 2012 um 22:28 Uhr
Abweichendes FIS wär sicher das geringste Problem.
23. August 2012 um 00:55 Uhr
Tja, bleibt die interessante Frage: Was passiert nun letztendlich am 31.8. und danach?
So schön die Reaktivierung von fünf P/p-Garnituren auch scheint, eine zukunftsträchtige Lösung ist das ja eher nicht.
Warum versucht man z.B. nicht endlich, einen Lieferanten für 20-30 weitere R3 zu finden? Natürlich kriegt man die heute nicht mehr 1:1 genauso wie anno 2000. Aber selbst wenn man die elektronischen Komponenten neu konzipieren würde, könnte man immer noch auf bewährte Fahrzeuggeometrie und Mechanik zurückgreifen und damit (Entwicklungs-)Zeit und Geld sparen.
Irgendwie wirds doch echt Zeit, dass die MVG mal was sinnvolles tut in diese Richtung, oder?
27. August 2012 um 19:17 Uhr
Was mich immer noch beschäftigt: wenn im Fahrerstand
mal ein Feuer ausbrechen sollte und die Tür zum Fahrgastraum blockiert ist, z.B. durch einen Rollstuhlfahrer oder durch viele Fahrgäste – was macht dann der Fahrer? durchs Fenster flüchten geht nicht, diese lächerliche Luke ist viel zu klein. Löschen? der Feuerlöscher steht im Fahrgastraum. Ob die TAB das schon mal bedacht hat?