Schienenersatzverkehr: O405GN im Einsatz
Baustellen, Bilder, Fahrplan und Betrieb Von: Daniel SchuhmannNach dem Einsatz im Ersatzverkehr auf der Linie 112 hat der OCM-Bus 5815 eine neue Heimat auf der SEV-Linie 125 gefunden. Hier pendelt fast ausschließlich zwischen dem St.-Martins-Platz und Grünwald, lediglich eine Fahrt führt als Linie 115 nur bis zum Klinikum Harlaching.

Wagen 5815 hat es am Grünwalder Parkplatz nicht mehr weit bis zur Endstation (Bild: Daniel Schuhmann)
Die Trambahn pendelt auf dem kurzen Reststück zwischen Max-Weber-Platz und St.-Martins-Platz und sorgt damit für eine rege Nutzung der dortigen Wendeschleife. Nicht weniger als vier Kurse werden hier eingesetzt.







2. August 2012 um 14:28 Uhr
Hat der Omnibus ein ZF Getriebe?
2. August 2012 um 19:57 Uhr
Am Wochenende gibt es für die Tram dann 14 Minuten Wendezeit am St.-Martins-Platz.
2. August 2012 um 20:00 Uhr
@Marvin: Getriebe ist Voith 4-Gang-Automatic.
2. August 2012 um 21:08 Uhr
Früher hätte eine solche Baustelle keine Sperrung von fast 4 Monaten (!) bedeutet. Da hätte man unter rollendem Rad bereits begonnen und auch nachts gebaut. Auch die U-Bahn-Abdichtung an der Silberhornstr. müsste schneller gehen – wenn man denn wollte.
Es wird Zeit, dass die 17er von der Schwanseestraße zum Klinikum Harlaching verlängert wird – so wie es im Nahverkehrsplan seit Jahren eingezeichnet ist. Dann wäre die Strecke nach Grünwald bedienbar, incl. bis hoch zum Wettersteinplatz.
2. August 2012 um 22:02 Uhr
Es mag hierzulande utopisch klingen: anderswo hätte man in wenigen Tagen eine vorübergehende eingleisige Baustellenumfahrung errichtet und so das Abwandern von Fahrgästen vermieden.
3. August 2012 um 15:31 Uhr
Wie hättest Du denn in diesem konkreten Fall diese Umleitung geführt, P-Fan? Über die Ichostraße – Giesinger Berg?
Der Wagenbedarf dürfte in dem Fall höher sein als ohne Baustelle…
3. August 2012 um 15:50 Uhr
Die langwierigen Baustellen nerven wirklich, lieber kurz und zeitintensiv
4. August 2012 um 00:10 Uhr
@ Stadtneurotiker: keine Ahnung, ob das im konkreten Fall möglich gewesen wäre, es fällt halt extrem auf, dass in München immer die “Bus-Lösung” angewandt wird. Anders z. B. in Augsburg, nicht nur aktuell der provisorische Manzu-Bogen, sondern auch vor gut 10 Jahren beim Umbau der Hst Wertachbrücke, als man die Strecken über Brunntal und über Fischertor mit einer provisorischen Kurve für einen Sommer verbunden hat, um eine TRAM-Bedienung fast ohne Unterbrechung zumindest für diese Teile sicherzustellen.
6. August 2012 um 04:08 Uhr
wow was für sorry negative töne sind hier zu lesen. klar ist das nicht die optimale lösung. ich schrieb zwar schon, das man vielleicht eine insellösung in betracht hätte ziehen sollen.
warten wir doch mal ab, wie es zu schulzeit wird.
8. August 2012 um 18:21 Uhr
habe mir den SEV mal angeschaut: KATASTROPHE !!!! Fahrplan nicht vorhanden (wegen Dauerstau rund um Silberhornstraße) Man sollte unbedingt einige Kurse von Grünwald am Wettersteinplatz enden lassen – die könnten wenigstens den Fahrplan halten! Aber die Fahrgäste der übervollen Busse werden schon abwandern – keine Angst-die MVG war schon immer Meister darin, die Nachfrage dem Angebot anzupassen. Lass ab morgen auf der U3/6 zwischen Sendlinger Tor und Münchner Freiheit ganztags nur einen 2-Wagen Zug im 20-Min. Takt pendeln – in zwei, drei Monaten reicht auch das…
9. August 2012 um 11:11 Uhr
Wahrscheinlich sind Sie auch einer der Busse als viel flexibler ansieht als eine alte Straßenbahn.
Das Angebot des SEV ist gar nicht mal so schlecht.
6/7 Minuten Takt in der HVZ…die MVG scheint lernfähig zu sein. Besser als damals der 118…
Und wenn ich so den SEV anderer Städte ansehe…dann ist es dort auch nicht viel besser. Ein 5 Minuten Takt mit Straßenbahn wird durch ein SEV im 7/8 Minuten Takt ersetzt…(und das obwohl die Straßenbahn das Hauptverkehrsmittel ist).
9. August 2012 um 21:25 Uhr
@Taggy: Meinst wirklich ich halte den Bus für flexibel, wenn ich von Grünwald zum Max-Weber-Platz über 50 Minuten gebraucht habe…? Ich meine der SEV sollte besser organisiert werden – von einem “Takt” kann da oft keine Rede sein. Aber ganz gut – da sehen die Grünwalder mal, was passiert wäre, wenn sich in den 80ern Layritz&Co. durchgesetzt hätten, die das ja einstellen wollten.
Und das Beste kommt noch: Nächstes Jahr muss (nach nur 16 Jahren…) die Ostfriedhofkreuzung erneuert werden – dann geht’s wieder los…
10. August 2012 um 08:37 Uhr
Ich glaube jeder Fahrgast leidet bei den Straßenbahnbauarbeiten.
Was ich bislang nicht verstanden habe ist warum man Bauarbeiten nicht zusammenlegt um zu vermeiden, dass nach nicht mal ein Jahr wieder SEV ansteht…kann man sowas nicht vorziehen?
Und an der Westendstraße z.B. steht immer noch nicht die Oberleitung…
10. August 2012 um 17:17 Uhr
Ganz allgemein läßt sich jedenfalls feststellen, daß die Anzahl und Dauer der Gleisbaumaßnahmen in den letzten Jahren erheblich zugenommen , die Liege- und Nutzungssdauer der Tramgleise jedoch abgenommen hat .
11. August 2012 um 00:48 Uhr
Charly, das hat viele Gründe. Zum einen wurde bis in die 90er hinein das Netz vernachlässigt und nur das Nötigste gemacht (gibt ja eh bald keine Trambahn mehr…) Dann gibt es verschiedene Stahlqualitäten (die auch unterschiedlich teuer sind…)und last but not least: Die Achseinsparungen bei den Fahrzeugen: Ein R2 hätte bei normaler Bauweise acht Achsen, ein R3 zehn und ein S sogar zwölf. Aber man will ja Werkstattkosten sparen und “zaubert” deshalb Achsen weg. Dass dadurch die Achslast (beim S extrem…) steigt, ist eine andere Geschichte…
12. August 2012 um 19:28 Uhr
Mittlerweile verbuschen die Gleise auf dem 25er schon ganz schön. Ende November ist dort wahrscheinlich ein Biotop entstanden mit in ganz Europa einmaligen Planzenarten. Aufgrund der dann einsetzenden Brutzeit der extrem seltenen Herbstbrüter kann die Betriebsaufnahme natürlich nicht mehr erfolgen. Diese muss durch das Umweltlandesamt, vertreten durch die Regierung von Oberbayern in einem aufwändigen Einzelgutachtenverfahren neu erteilt werden.
Also wird die MVG nicht umhinkommen, den 25er SEV zum Regelbetrieb zu erklären. Dazu überlegt man schon jetzt, wie man die Villenbahn in Grünwald möglichst schnell asphaltiert bekommt. Die Grümwalder Wutbürger formieren sich schon jetzt, um die lebensbedrohliche Dieselbelästigung zu verhindern.
Positiv: Die Problemtram wird wieder nach Berlin geschickt. Busse gibt es wohl in beliebiger Menge, sogar in ansprechender Qualität.
12. August 2012 um 23:58 Uhr
@25er mh na ja gebe dir in einigen punkten schon recht. aber a bisserl übertreiben tust scho oder!
auch wenn ich mir nun böse worte anhören muß, aber das unkraut wird bis dahin schon “vernichtet” worden sein.
wie weißt du nun mehr? steht nun fest, das die stadlers wieder “zurück gehen”!!!!
13. August 2012 um 08:14 Uhr
Määänsch, Ubahnwagen, nimm doch nicht alles gleich so ernst. War doch purer Sarkasmus. Auch steckt hinter dem letzten Abschnitt keinerlei Backgroundwissen.
Ich habe keine Ahnung!
14. August 2012 um 08:33 Uhr
Na, wenigstens kommen so die Omnibusfreunde zu coolen Bildern vom SEV … und auch ein paar ältere Fahrzeuge zu neuen Ehren