Wolnzach-Express zum Hallertauer Volksfest

Bilder, Tellerrand, Wissenswertes Von: Johannes Schumm

Nach vier Jahren Pause fuhr am vergangenen Wochenende anlässlich des Hallertauer Volksfests, welches noch bis 20.08.2012 stattfindet, wieder der Wolnzach-Express durch das Hopfenland Hallertau nach Wolnzach.

Im Stundentakt verband der Triebwagen der Südostbayernbahn die Marktgemeinde im größten Hopfenanbaugebiet Deutschlands mit Rohrbach (Ilm) an der Bahnstrecke München — Ingolstadt. (Bild: Johannes Schumm)

Im Stundentakt verband der Triebwagen der Südostbayernbahn die Marktgemeinde im größten Hopfenanbaugebiet Deutschlands mit Rohrbach (Ilm) an der Bahnstrecke München — Ingolstadt. (Bild: Johannes Schumm)

Der Personenverkehr auf dem »Hallertauer Bockerl« wurde 1969 stillgelegt, seitdem wird die verbleibende Reststrecke nur noch vom Automobil-Logistik-Unternehmen »ARS Altmann« benutzt, welches in Jebertshausen ein Lager betreibt.

Selten schneller als mit 20 km/h dieselt der VT 628 von Wolnzach Richtung Rohrbach. (Bild: Johannes Schumm)

Selten schneller als mit 20 km/h dieselt der VT 628 von Wolnzach Richtung Rohrbach. (Bild: Johannes Schumm)

Bereits die erste Überführungsfahrt des Triebwagens, welcher normalerweise beim »Bummerl« Dachau — Altomünster Dienst tut, vom Münchner Hauptbahnhof in die Holledau, war für den öffentlichen Fahrgastverkehr freigegeben und wurde entsprechend gut angenommen, war sie doch die einzige Verbindung von der Landeshauptstadt direkt nach Wolnzach.

In Reichertshausen wurde der Wolnzach-Express von einem ICE überholt, dessen Höchstgeschwindigkeit auf dieser Strecke mit 200 km/h doch gute 80 km/h über der des 628 578 liegt. (Bild: Johannes Schumm)

In Reichertshausen wurde der Wolnzach-Express von einem ICE überholt, dessen Höchstgeschwindigkeit auf dieser Strecke mit 200 km/h doch gute 80 km/h über der des 628 578 liegt. (Bild: Johannes Schumm)

In Gosseltshausen, einem Ortsteil von Wolnzach, welcher früher einen eigenen Bahnhof besaß, führte der Pferdesportverein Wolnzach zur gleichen Zeit ein Fahrturnier durch, welches teilweise direkt an der Bockerl-Strecke entlang führte. (Bild: Johannes Schumm)

In Gosseltshausen, einem Ortsteil von Wolnzach, welcher früher einen eigenen Bahnhof besaß, führte der Pferdesportverein Wolnzach zur gleichen Zeit ein Fahrturnier durch, welches teilweise direkt an der Bockerl-Strecke entlang führte. (Bild: Johannes Schumm)

Jede zweite Fahrt wurde zu fotografischen Zwecken über den Wolnzacher Bahnhof hinaus bis zum Streckenende am Prellbock bei Kilometer 7,1 durchgeführt. (Bild: Johannes Schumm)

Jede zweite Fahrt wurde zu fotografischen Zwecken über den Wolnzacher Bahnhof hinaus bis zum Streckenende am Prellbock bei Kilometer 7,1 durchgeführt. (Bild: Johannes Schumm)

Am anderen Endpunkt der Strecke wartet der Triebwagen in Rohrbach (Ilm) auf Fahrgäste. (Bild: Johannes Schumm)

Am anderen Endpunkt der Strecke wartet der Triebwagen in Rohrbach (Ilm) auf Fahrgäste. (Bild: Johannes Schumm)

Auch die Ortschaft Burgstall, mittlerweile ebenfalls zu Wolnzach gehörig, besaß früher einmal, als die Strecke noch über Wolnzach hinaus bis nach Mainburg verlief, einen eigenen Haltepunkt. Heute muss der Wolnzach-Express aufgrund einer fehlenden Sondergenehmigung für die Errichtung provisorischer Bahnsteige leider ohne Halt durchfahren. (Bild: Johannes Schumm)

Auch die Ortschaft Burgstall, mittlerweile ebenfalls zu Wolnzach gehörig, besaß früher einmal, als die Strecke noch über Wolnzach hinaus bis nach Mainburg verlief, einen eigenen Haltepunkt. Heute muss der Wolnzach-Express aufgrund einer fehlenden Sondergenehmigung für die Errichtung provisorischer Bahnsteige leider ohne Halt durchfahren. (Bild: Johannes Schumm)

Dieser Setra S215 der Firma Lankl aus Geisenfeld war sozusagen als »Konkurrenz« zum Wolnzach-Express unterwegs, welche man bei einem solch schönen Fahrzeug durchaus als Abrundung der Zug-Fahrten akzeptieren kann. Seit der Stillegung der Hallertauer Nebenbahnen werden die Verbindungen mehr schlecht als recht im »Dauer-Schienenersatzverkehr« bedient — die Auslastung der Busse ist dementsprechend gering... (Bild: Johannes Schumm)

Dieser Setra S215 der Firma Lankl aus Geisenfeld war sozusagen als »Konkurrenz« zum Wolnzach-Express unterwegs, welche man bei einem solch schönen Fahrzeug durchaus als Abrundung der Zug-Fahrten akzeptieren kann. Seit der Stillegung der Hallertauer Nebenbahnen werden die Verbindungen mehr schlecht als recht im »Dauer-Schienenersatzverkehr« bedient — die Auslastung der Busse ist dementsprechend gering... (Bild: Johannes Schumm)

Auch bei Burgstall steht der Hopfen, für dessen Anbau die Hallertau nahezu weltweit bekannt ist, in voller Reife — für den nötigen Nachschub an Rohstoffen für das Bier ist also gesorgt. (Bild: Johannes Schumm)

Auch bei Burgstall steht der Hopfen, für dessen Anbau die Hallertau nahezu weltweit bekannt ist, in voller Reife — für den nötigen Nachschub an Rohstoffen für das Bier ist also gesorgt. (Bild: Johannes Schumm)

Obwohl sie seit 1969 nicht mehr benötigt wurden, sind die Bahnhofsanlagen in Wolnzach Markt noch nahezu im Ursprungszustand erhalten und auch gut nutzbar — Glück für den Wolnzach-Express, der vom guten Zustand profitiert. (Bild: Johannes Schumm)

Obwohl sie seit 1969 nicht mehr benötigt wurden, sind die Bahnhofsanlagen in Wolnzach Markt noch nahezu im Ursprungszustand erhalten und auch gut nutzbar — Glück für den Wolnzach-Express, der vom guten Zustand profitiert. (Bild: Johannes Schumm)

Es dämmert bereits, als der 628 am Sonntag-Abend in Wolnzach auf eine seiner letzten Rückfahrten in Richtung Rohrbach wartet. (Bild: Johannes Schumm)

Es dämmert bereits, als der 628 am Sonntag-Abend in Wolnzach auf eine seiner letzten Rückfahrten in Richtung Rohrbach wartet. (Bild: Johannes Schumm)

Die letzte Fahrt des Tages fand wieder als »öffentliche Überführungsfahrt« bis München Hauptbahnhof statt, damit der Zug am nächsten Tag wieder ordnungsgemäß die Pendler aus dem Dachauer Hinterland in Richtung München bringen konnte — mit einem Fahrgast war sie jedoch weit weniger ausgelastet als die Hinfahrt. (Bild: Johannes Schumm)

Die letzte Fahrt des Tages fand wieder als »öffentliche Überführungsfahrt« bis München Hauptbahnhof statt, damit der Zug am nächsten Tag wieder ordnungsgemäß die Pendler aus dem Dachauer Hinterland in Richtung München bringen konnte — mit einem Fahrgast war sie jedoch weit weniger ausgelastet als die Hinfahrt. (Bild: Johannes Schumm)


3 Kommentare zu “Wolnzach-Express zum Hallertauer Volksfest”

  1. Henry Chrestels sagt:

    Sehr schöne Bilder

  2. Thomas K. sagt:

    Großartig, auch der sehr gepflegt wirkende Setra. Die Fahrzeuge sind ja mittlerweile ziemlich selten geworden, besonders im Linienverkehr. Was ist das für eine Linie?

  3. Johannes sagt:

    Das war die Linie 9201, von Rohrbach über Wolnzach nach Geisenfeld.

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