Ausschreibung für Betriebshof Ständlerstraße

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Die ersten Ausschreibungen für die Bauplanung zum Bau eines Trambahnbetriebshofs auf dem Gelände der Trambahn-Hauptwerkstätte wurden kürzlich veröffentlicht. Demnach wird der Betriebshof über 18 Abstell-Hallengleise und mehrere Werkstattgleise sowie eine Unterflurdrehbank verfügen. Zudem sollen eine Außenwaschanlage, ein Hochregallager, mobile Hebeanlagen, Kranbahnen und gegebenenfalls eine Besandungsanlage errichtet werden. Die gesamte Gleislänge auf dem Gelände soll zehn Kilometer betragen.

Das regelmäßige Einrücken in den Betriebshof an der Trambahn-Hauptwerkstätte wird ab 2021 Realität werden

Das regelmäßige Einrücken in den Betriebshof an der Trambahn-Hauptwerkstätte wird ab 2021 Realität werden (Bild: Daniel Schuhmann)

Auch das MVG-Museum soll ausgebaut werden: Es ist eine unbeheizte Depothalle geplant, in der Museumsfahrzeuge, die sich gerade nicht in der Ausstellung befinden, abgestellt werden können. Die Wartungshalle wird zudem mit einem Lager und einem Bürotrakt ausgestattet, die Abstellhalle soll partiell unterkellert und mit einer Tiefgarage ausgestattet werden. Die Ausführung soll in zwei Bauabschnitte unterteilt werden, für den ersten Abschnitt wird eine Bauzeit von 2019 bis 2021 anvisiert.

VAG Nürnberg modernisiert GT6N und GT8N

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Bereits vor über einem Jahr kündigte die VAG Nürnberg auf einer Bilanz-Pressekonferenz an, ihre GT6N und GT8N (vergleichbar mit den Münchner R2.2 und R3.3) einem Redesign zu unterziehen. Bereits die dort gezeigten Photomontagen ließen den Schluss zu, dass der Umbau analog zu den Münchner Redesign-Wagen bei der IFTEC in Leipzig erfolgt.

Der GT8N nach dem Umbau (Montage: VAG)

Der GT8N nach dem Umbau (Montage: VAG)

Heute wurde die Ausschreibung veröffentlicht: Im Zeitraum vom Juni 2015 bis Juni 2020 werden 14 dreiteilige GT6N und 26 vierteilige GT8N einem Redesign unterzogen. Wie bei den Münchner Zügen werden hierbei die Korrosionsschäden instandgesetzt, der Fußboden und der Fahrgastraum erneuert sowie bei den GT6N der Fahrerstand klimatisiert und die Türen auf Schwenkschiebetüren umgebaut. Weiterlesen »

Ab morgen: Christkindltram im Einsatz

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Ab morgen ist es wieder so weit: Bis zum 23. Dezember 2014 fährt täglich die Christkindltram durch die Stadt. Zwischen 15:30 Uhr und 19 Uhr fährt sie jeweils zur halben und vollen Stunde von der Brunnenschleife am Sendlinger Tor ab. Am Wochenende fährt die Bahn bereits ab 11 Uhr und auch abends gibts noch eine Extra-Runde. Gefahren wird die kleine Altstadtrunde über Isartor, Maxmonument und die Maximilianstraße.

Die Christkindltram mit M/m-Zug 2412/2407 am Lenbachplatz

Die Christkindltram mit M/m-Zug 2412/2407 am Lenbachplatz (Bild: Daniel Schuhmann)

Die Mitfahrt kostet 2 Euro, Kinder zahlen die Hälfte. Die Fahrkarten gibt es am Verkaufsstandl am Sendlinger Tor. Sowohl am Sendlinger Tor als auch in der Trambahn kann man sich mit Glühwein aufwärmen und Lebkuchen essen. An den vier Adventssonntagen gibt es zwischen 12 und 16 Uhr ein Kinderprogramm mit Zauberei – und am 5. Dezember kommt der Nikolaus zur Christkindltram. Wie in den vergangenen Jahren kommt der M-Zug 2412/3407 zum Einsatz.

Wilde Zicke: Naumburger Tramnetz wächst

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Gute Nachrichten bei der Naumburger Straßenbahn: Bereits seit Jahren setzen sich die Naumburger Straßenbahn GmbH und der Verein Nahverkehrsfreunde Naumburg-Jena e.V. für den Wiederaufbau des ehemaligen Gleisrings ein. Jetzt sind die Naumburger einen großen Schritt weiter: Der Gemeinderat der Stadt hat einstimmig beschlossen, die Stadt als Bauherrin mit der Umsetzung der Streckenverlängerung vom bisherigen Endpunkt Vogelwiese bis zum Salztor zu beauftragen. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt das Projekt mit einer Förderung.

Triebwagen 38 am Theaterplatz

Triebwagen 38 am Theaterplatz (Bild: Johannes Schumm)

Eigentlich sollen die Bauarbeiten für die 440 Meter lange Streckenverlängerung erst in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt werden, doch der Spatenstich konnte bereits am 11. November 2014 erfolgen. Denn die erste Etappe ist durch Spenden finanziert worden: Über 100.000 Euro haben die Naumburger gesammelt, um die klamme Stadtkasse zu entlasten. Sie »kauften« als Pate Schwellen, Fahrleitungsmaste und Ausleger. Mit dem Geld werden die noch bestehenden etwa 150 Meter Gleis zwischen Vogelwiese und Salztor saniert: Die alten Holzschwellen werden ausgebaut und durch Betonschwellen ersetzt, das Gleisbett neu hergerichtet, der Schotter gereinigt. Weiterlesen »

MVG testet Bus in Leichtbauweise

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Energie sparen ist wichtig, schließlich sollen die knappen Ressourcen, die unser Planet bereitstellt, möglichst lange halten. Bereits seit Jahren testet die MVG immer wieder neue Konzepte der Hersteller, die einen niedrigeren Energieverbrauch versprechen. Als Beispiel seien Hybridbusse genannt. Doch auch rein elektrische Antriebskonzepte im Busbereich wurden erprobt, den Anfang machte der BYD-Batteriebus im vergangenen Winter. Das neue Modell, das die MVG ab morgen für etwa vier Wochen in München testen wird, birgt in der Antriebstechnik keine Überraschungen.

Van der Leegte (VDL) Citea LLE (Bild: VDL)

Van der Leegte (VDL) Citea LLE (Bild: VDL)

Stattdessen ist das Busmodell Citea LLE der Firma Van der Leegte (VDL) in Leichtbauweise ausgeführt: Gegenüber einem herkömmlichen Standardbus, der etwa 12 Tonnen auf die Waage bringt, spart der VDL Citea etwa drei Tonnen an Gewicht ein. Möglich wird dies durch die Wahl leichterer Komponenten, so sind die Bodenplatte und das Dach aus ausgeschäumten Kunststoffplatten gefertigt und die Seitenbeplankung besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff — Materialien, die seit Jahrzehnten im Bootsbau und im Flugzeugbau Verwendung finden und auch im PKW-Bereich schon lange eingesetzt werden. Weiterlesen »

Die geteilte Stadt

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Heute vor 25 Jahren wurde das Unmögliche möglich. Am Ende brauchte es nicht mehr als die bekannten Worte »Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.« von Günter Schabowski, um die Berliner Mauer, das Bollwerk, das »Westberlin« von »Berlin, Hauptstadt der DDR« trennte, zu Fall zu bringen. Vorausgegangen war natürlich mehr: Die Flucht zahlreicher DDR-Bürger über Ungarn und die Tschechoslowakei, vor allem aber die Montagsdemonstrationen im September und Oktober 1989 mit dem Ruf »Wir sind das Volk«…

Berlin — die geteilte Stadt

Berlin — die geteilte Stadt (Grafik: Daniel Schuhmann)

Der heutige Artikel stellt die Verkehrssituationen in der geteilten Stadt in den Jahren kurz vor dem Mauerfall anhand von Netzplänen dar. Vier Netzpläne aus den Jahren 1951 bis 1988, damals unscheinbar, stellen heute Zeitdokumente dar. Sie wurden — den jeweiligen Originalplänen nachempfunden — neu erstellt. Zu jedem Plan gibt es eine Geschichte, die hier erzählt werden soll. Weiterlesen »

Avenio: Auf zu neuen Kursen!

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Mit der Fahrzeugrochade »P-Wagen auf 28, Variobahn auf 20« wurden alle Voraussetzungen geschaffen, um mehr Avenios auf die Linie 19 zu bringen.

Am Montag erstmalig im Fahrgasteinsatz: Wagen 2804 verstärkt die Avenio-Flotte

Am Montag erstmalig im Fahrgasteinsatz: Wagen 2804 verstärkt die Avenio-Flotte (Bild: Daniel Schuhmann)

Seit heute ist nun auch auf 19 Kurs 6 ein Avenio anzutreffen: Die Wagen 2804 und 2805 teilen sich die Dienste auf 19-05 und 19-06, lediglich Kurs 12 ist heute von einem R2 besetzt. Die Avenio-Fahrpläne zum Herunterladen wurden aktualisiert.

Hinweis: In den Fahrplan von Kurs 12 und in den heute veröffentlichten Plan von Kurs 6 hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. In Fahrtrichtung Pasing kam es zu Abweichungen von wenigen Minuten. Diese Fehler wurden korrigiert.

Update: Auch auf den Kursen 1, 7, 9 und 13 ist der Betrieb der Avenio-Züge vorgesehen. Die Kursfahrpläne wurden ebenfalls mit eingepflegt.

Bilderbogen: P-Wagen auf der Linie 28

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Es brummt auf der Linie 28. Wie angekündigt, wird seit heute die Linie 28 auch am Morgen bedient — mit P-Wagen! Nicht weniger als drei der vier P-Wagen-Kurse wurden mit den Großraumgelenkwagen besetzt. Zum Einsatz kamen 2005, 2010 und 2031. Trotz mehrerer kleiner Unfälle am Morgen, die zu kurzzeitigen Kursausfällen führten, blieben die »Dicken« brav im Einsatz.

2010 hat die Haltestelle Elisabethplatz verlassen und fährt an der Schauburg vorbei

2010 hat die Haltestelle Elisabethplatz verlassen und fährt an der Schauburg vorbei (Bild: Daniel Schuhmann)

Während die drei Kurse 28-51, 52 und 53 von P-Wagen bedient wurden, musste Kurs 54 heute mit dem R2-Wagen 2162 vorliebnehmen: Da P-Wagen 2021 Fristablauf hat, 2028 wegen abgefahrenen Radreifen abgestellt ist und 2006 noch auf die Vollendung seiner Hauptuntersuchung wartet, stehen nur drei P-Wagen zur Verfügung. Weiterlesen »

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