Baustellentram 35 durch den Münchner Osten

Baustellen, Bilder, Fahrplan, Betrieb Von: Daniel Schuhmann

Während in den vergangenen Jahren auf die Baustellenlinien verzichtet wurde, ist seit Montag wieder eine Baustellentram unterwegs: Für sie wurde die Liniennummer 35 reserviert und sie pendelt in Phase II der Bauarbeiten noch bis 9. August 2015 zwischen Max-Weber-Platz und Schwanseestraße.

Baustelle am Ostfriedhof, ein Teil der Gleiskreuzung wird von der Tram 35 befahren.

Baustelle am Ostfriedhof, ein Teil der Gleiskreuzung wird von der Tram 35 befahren. (Bild: Daniel Schuhmann)

Grund hierfür sind die jetzt begonnenen Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof, der in den nächsten Monaten saniert und zum Vollstern ausgebaut wird — dann ist das Abbiegen in jede Richtung möglich. Bis es so weit ist, müssen die Fahrgäste in einem Teilabschnitt der Linie 17 und im Südast der Linien 15/25 in Bussen Platz nehmen.

R2-Wagen 2165 macht sich auf zu einer neuen Runde zur Schwanseestraße

R2-Wagen 2165 macht sich auf zu einer neuen Runde zur Schwanseestraße (Bild: Daniel Schuhmann)

R3-Wagen 2217 erreicht den St.-Martins-Platz — hier besteht Umsteigemöglichkeit zu den SEV-Bussen 17 und 15/25

R3-Wagen 2217 erreicht den St.-Martins-Platz — hier besteht Umsteigemöglichkeit zu den SEV-Bussen 17 und 15/25 (Bild: Daniel Schuhmann)

C2-Wagen 5591 muss einen kleinen Umweg an der Paulaner-Brauerei vorbei fahren

C2-Wagen 5591 muss einen kleinen Umweg an der Paulaner-Brauerei vorbei fahren (Bild: Daniel Schuhmann)

Der redesignte Zug 2150 am 2150 Genoveva-Schauer-Platz

Der redesignte Zug 2150 am 2150 Genoveva-Schauer-Platz (Bild: Daniel Schuhmann)

Fahrgastinfo im Wagen 2165

Fahrgastinfo im Wagen 2165 (Bild: Daniel Schuhmann)


4 Kommentare zu “Baustellentram 35 durch den Münchner Osten”

  1. ösimünchner sagt:

    5591 muß einen kleinen Umweg machen und der 5581 noch einen größeren von Mannheim nach München , denn er ist der Ersatz für den Hybridgelenkbus Citaro 5400.
    51iger sterben geht langsam weiter.
    5101 wurde gestern ausgemustert und steht neben 5105,5106,5109,5110 auf dem ex Tramgelände Bf-3.

    5368: 4türiger MAN Gelenkbus von der Serie (5368-5370) wurden 2 Sitzreihen bei der 3.Tür entfernt für Kinderwagenstellplatz.
    Angeblich sollten alle 4türer nachträglich die Stellplätze für Kinderwagen geschaffen werden.

  2. ösimünchner sagt:

    Buszüge bewähren sich beim SEV.
    Warum eine Tram in der Fürstenriederstaße ?
    Anrainer wehren sich mit allen Mitteln.
    Und der Buszug auf der Linie 51 ist nicht immer ausgelastet, warum unbedingt eine TRAM ?
    Ich bin auch ein Tramfan aber übertreiben braucht man mit den Kosten auch nicht !

  3. Johannes Schumm sagt:

    Eine Tram ist nicht erst dann sinnvoll und rentabel, wenn sie 24/7 zu 100% und mehr ausgelastet ist.
    Und in den Spitzenzeiten geraten die Busse derzeit bereits an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit – ein Ende des Wachstums ist in München derzeit allerdings noch nicht absehbar.
    Und ganz nebenbei ist die Tram auch weniger Stau-abhängig als ein Bus, der nur so schnell vorankommt, wie es der Auto-verkehr um ihn herum zulässt.

  4. Luas sagt:

    Und der Tunnel unterm Luise-Kiesselbach-Platz wird Ende Juli für den Verkehr freigegeben. Da kann es durchaus möglich sein dass sich der Verkehr auf der Fürstenreider Strasse verringert.

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