Fugensanierung am Westfriedhof

Baustellen, Bilder, Fahrplan, Betrieb Von: Daniel Schuhmann

Kleine Ursache, große Wirkung: Durch die notwendige Fugensanierung des nicht einmal 20 Jahre alten U-Bahnhofs Westfriedhof muss die Trambahn einige Einschnitte hinnehmen: Noch bis zum 29. Mai 2016 werden die Linien 20/21 zwischen Moosach bzw. Westfriedhof und Leonrodplatz durch Busse ersetzt. Die Trambahnen fahren vom Leonrodplatz weiter zur Ackermannschleife und wenden dort — eine Mitfahrt in die Schleife ist möglich.

An der Borstei werden Vorbereitungen für den Einbau des stadteinwärtigen Gleises getroffen (Bild: Leo Papic)

An der Borstei werden Vorbereitungen für den Einbau des stadteinwärtigen Gleises getroffen (Bild: Leo Papic)

Doch auch nach dem 29. Mai 2016 ist der Verkehr auf den Linien 20/21 weiter eingeschränkt, denn die Haltestellenanlage am Westfriedhof kann auch weiterhin nicht bedient werden. Stattdessen wird das stadteinwärtige Gleis durch die Dachauer Straße wieder aufgebaut: Bis ins Jahr 2017 werden die Trambahnen nach Moosach den Westfriedhof »links liegen lassen«; die Züge der Linie 21 wenden an an der Borstei.

Die neueste Variobahn 2320 und ein R3 warten an der Haltestelle »Olympiapark Süd« (Bild: Leo Papic)

Die neueste Variobahn 2320 und ein R3 warten an der Haltestelle »Olympiapark Süd« (Bild: Leo Papic)

Zielbeschilderung Leonrodplatz und Olympiapark Süd (Bild: Leo Papic)

Zielbeschilderung Leonrodplatz und Olympiapark Süd (Bild: Leo Papic)

Noch ist an der Hanauer Straße nichts vom zweiten Gleis zu sehen (Bild: Leo Papic)

Noch ist an der Hanauer Straße nichts vom zweiten Gleis zu sehen (Bild: Leo Papic)

Verwaist ist die Trambahnhaltestelle am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Verwaist ist die Trambahnhaltestelle am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Westfriedhof: Baustelle und Ersatzverkehr

Westfriedhof: Baustelle und Ersatzverkehr (Bild: Leo Papic)

Ersatzbus am Leonrodplatz (Bild: Leo Papic)

Ersatzbus am Leonrodplatz (Bild: Leo Papic)

Auch die privaten kommen nicht zu kurz: Watzingers Dackel 9562 am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Auch die privaten kommen nicht zu kurz: Watzingers Dackel 9562 am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Wagen 028 von Autobus Oberbayern am Westfriedhof

Wagen 028 von Autobus Oberbayern am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Wegeleitsystem am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Wegeleitsystem am Westfriedhof (Bild: Leo Papic)

Wegeleitsystem am Moosacher Bahnhof (Bild: Leo Papic)

Wegeleitsystem am Moosacher Bahnhof (Bild: Leo Papic)

Der Schienenersatzverkehr wurde auch in die Haltestellenschilder integriert (Bild: Leo Papic)

Der Schienenersatzverkehr wurde auch in die Haltestellenschilder integriert (Bild: Leo Papic)


8 Kommentare zu “Fugensanierung am Westfriedhof”

  1. Trammerl sagt:

    …wie gut, dass der Stadtrat einst der Erhalt des Planums für das zweite Gleis in der Dachauer Str. beschlossen hat. Sonst wäre da jetzt eine Fahrspur, ein Parkplatz, eine Baumreihe oder ein Krötenbitop!

    Ich würde mir wünschen, dass die 20er auch nach der Sanierung in der Dachauer bleibt – benannte selbst ein hohes MVG-Tier mir gegenüber den Schlenzerer über Westfriedhof so um 2000 als „Altlast“ älterer Planungen!

  2. Chris0911 sagt:

    Haben die extra Schilder drucken lassen oder sind das nur „Babberl“ auf den Schildern?

  3. Roland sagt:

    Also ich muss jetzt leider mal aus diversen Gründen meckern:

    a) Die Bauzeit ist schon enorm für den geleisteten Aufwand. Sollte das zweite Gleis nächstes Jahr wieder verschwinden, dann wäre das noch viel unnötiger. Ein Wendehammer zu bauen sollte doch innerhalb einer Woche realisierbar sein, zwei Weichen und Signalanlage hätte man unter temporärer Einschränkung der Linie 21 auch tagsüber größtenteils vorbereiten können. Eine temporäre Reduzierung Linie21 Leonrodplatz-Westfriedhof wäre für mich als Anwohner deutlich weniger nervig, als der vierwöchige Komplettausfall bzw Busersatz.

    b) Die Sonderhaltestelle am Moosacher Bus-Bf ist eine Frechheit. Okay, man wollte aus bestimmten Gründen nicht den Weg über Bunzlauer/Schleife/Baubergerstraße machen, aber dann hätte man wenigstens einen Halteplatz in der Nähe des U/S-Zugangs und der Überdachung wählen können und nicht den am weitesten entfernte Halteplatz am Moosacher Busbahnhof.

  4. qu: sagt:

    Kann mir jemand sagen, was das „mit“ zwischen den beiden Datumsangaben bedeuten soll? Dachte erst, es handelt sich um einen Schreibfehler (statt „bis“), aber es zieht sich ja konsequent durch alle Beschilderungen. Habe ich noch nie gesehen.

  5. Johannes Schumm sagt:

    Einen Zeitraum „von … mit …“ anzugeben, ist zugegeben nicht so weit verbreitet wie die – inhaltlich mehr oder weniger deckungsgleiche – Variante „von … bis …“, bietet aber den Vorteil, dass unmissverständlich klar gemacht wird, dass der angegebene Endtermin definitiv noch mit einbezogen wird. Ein „bis“ kann, wenn’s ganz blöd läuft, als „bis zu maximal“ verstanden werden, was implizieren würde, dass das Ende schon vor dem angegebenen Termin erreicht ist bzw. erreicht sein kann.

  6. sic sagt:

    Das „mit“ als Ersatz für „bis“ ist eine der letzten Überreste des Münchner Stadtdialekts. Wird außerhalb nicht verstanden, ist in München aber absolut üblich…

  7. Markuss sagt:

    Sorry aber das „mit“ ist echt ein Kas. Selbst als Eingeborenen wie mich klingt das immer noch komisch, und Auswärtige verdrehen die Augen beim Lesen. Dass das eine Münchnerische Tradition sei ist mir unbekannt. Das „bis“ ist absolut nicht missverständlich, denn es ist eigentlich ziemlich logisch dass das letzte Datum noch inkludiert ist.

  8. Lampart sagt:

    Das gibt es in Würzburg auch:

    http://www.vvm-info.de/fahrplaene/1768706.pdf

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