Erster Variobahneinsatz auf der Linie 17

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Heute wurde erstmals eine Variobahn auf der Linie 17 im Fahrgastbetrieb eingesetzt. Die Ehre wurde der Variobahn 2319 zuteil, die am Nachmittag für einen R2 einspringen musste.

Auf Kurs 01 war heute zum ersten Mal eine Variobahn auf der Linie 17 unterwegs. Hier hat der Zug gerade die Endstation Amalienburgstraße erreicht.

Auf Kurs 01 war heute zum ersten Mal eine Variobahn auf der Linie 17 unterwegs. Hier hat der Zug gerade die Endstation Amalienburgstraße erreicht. (Bild: Jonas Hausdorf)

Die Variobahn meisterte ihren Ersteinsatz bis zum abendlichen Einrücken problemlos, auch die oft geäußerten Gerüchte über die Befahrbarkeit der Brücke über den Nymphenburg-Biedersteiner Kanal erwiesen sich als gegenstandslos. Allerdings fällt der mäßige Fahrkomfort sehr auf, insbesondere im Rondell des Romanplatzes. Weiterlesen »

Umleitungen zur Sicherheitskonferenz

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Die alljährliche Münchner Sicherheitskonferenz im bayrischen Hof erfordert bei den Trambahnen und Buslinien einige Umleitungen. Da der Promenadeplatz komplett für den Verkehr gesperrt ist, müssen die Wagen der Linie 19 einen Umweg über die sogenannte Südumfahrung nehmen.

Avenio 2806 in der Thierschstraße

Avenio 2806 fährt umleitungsbedingt durch die Thierschstraße (Bild: Daniel Schuhmann)

Dabei kann man die eingesetzten Variobahnen und Avenio-Züge abseits ihrer „Stammstrecke“ in der Isarvorstadt und im Glockenbachviertel beobachten. Bereits seit Freitag in der Früh fahren die Straßenbahnen ab dem Hauptbahnhof über die Haltestellen Sendlinger Tor, Müllerstraße, Isartor, ehe sie am Maxmonument wieder auf den regulären Linienweg zurück kehren. Unterwegs werden dabei alle Haltestellen bedient. Weiterlesen »

Variobahn: Der erste Zug ist wieder im Einsatz

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Die erste Variobahn fährt wieder! Nach der erfolgten Sanierung der Schweißnähte an den Anlenkungen ist Wagen 2302 seit heute wieder unterwegs. Bereits im Dezember 2014 waren Risse an den Schweißnähten von sieben Variobahnen aufgetreten, die Züge wurden daraufhin aus dem Betrieb genommen. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Schweißnähte fehlerhaft ausgeführt wurden und erneuert werden müssen. Ab 7. Januar standen alle Züge. Der erste Zug 2302 ist mit behobenem Fertigungsfehler wieder im Einsatz: Heute fährt er auf der Linie 20 Kurs 1.

2302 an der Haltestelle Hanauer Straße im Licht der Januarsonne

2302 an der Haltestelle Hanauer Straße im Licht der Januarsonne (Bild: Samuel Muth)

Seit Anfang des Jahres muss die Linie 28 im Schienenersatzverkehr betrieben werden, auch einzelne Züge der Linie 22 fallen aus. Mit dem Einsatz des ersten Zuges ist mit einer baldigen Entspannung im Fahrzeugpark zu rechnen: In den nächsten Wochen werden Zug um Zug weitere Variobahnen im Einsatz stehen. Weiterlesen »

Risse am Wagenkasten: 7 Variobahnen stehen

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Wie die MVG heute mitteilte, sind aufgrund von Rissbildung an Schweißnähten auf der Unterseite der Wagenkästen derzeit sieben Variobahnzüge nicht im Einsatz. Die Risse wurden im Rahmen der planmäßigen Wartung entdeckt und sind, so die MVG, auf mangelhafte Verarbeitung bei der Fertigung zurückzuführen.

Weiterhin Probleme mit der Variobahn: Noch immer sind die P-Wagen unverzichtbar

Weiterhin Probleme mit der Variobahn: Noch immer sind die P-Wagen unverzichtbar (Bild: Daniel Schuhmann)

Sechs der 13 im Fahrgastbetrieb zugelassenen Züge sind nicht betroffen und können weiterhin im Einsatz bleiben. Sie werden allerdings in kürzeren Abständen als bisher auf Schäden überprüft. Die MVG weist darauf hin, dass die Sicherheit des Betriebs uneingeschränkt gewährleistet ist. Externe Experten werden nun beauftragt, über die weitere Vorgehensweise zu beraten, zudem wurde der Hersteller Stadler Pankow aufgefordert, ein genehmigungsfähiges Reparaturkonzept auszuarbeiten. Weiterlesen »

Messungen zu Variobahn-Erschütterungen

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Mancher Anwohner im Bereich der Trambahnlinie 19 stöhnte, als mehr Variobahnzüge eingesetzt wurden. Gerade im Bereich von Weichen traten Erschütterungen auf, in den Schränken begannen die Gläser zu tanzen. Die MVG versprach, sich den Problemen anzunehmen und gab ein Gutachten in Auftrag.

Wagen 2302 auf baustellenbedingter Umleitung durch die Einsteinstraße, im Hintergrund Wagen 2319

Wagen 2302 auf baustellenbedingter Umleitung durch die Einsteinstraße, im Hintergrund Wagen 2319 (Bild: Daniel Schuhmann)

Untersucht wurden fünf Gebäude: In der Sigl- und Bayerstraße, in der Preysing- und Maximilianstraße und am Johannisplatz. Die Messergebnisse liegen nun vor: Die Erschütterungen sind größer als bei den R-Wagen, liegen aber meist unterhalb der »Anhaltswerte«, welche sich aus der DIN 4150 ergeben. An der Siglstraße treten jedoch höhere Erschütterungsimmissionen auf, nach Einschätzung des Gutachters eine Kombination verschiedener örtlicher Umstände. Weiterlesen »

Die unendliche Variobahn-Geschichte

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Das Variobahn-Pingpong findet auch weiterhin kein endgültiges Ende: wie die Regierung von Oberbayern heute mitteilt, wurde die vorläufige Zulassung der Stadler-Trambahnen, welche am heutigen 31.5. ausläuft, noch einmal bis zum 30. September 2013 verlängert.

Die Variobahn darf weiterfahren.

Die Variobahn darf weiterfahren. (Bild: Johannes Schumm)

Ausschlaggebend dafür, dass auch weiterhin keine dauerhafte Zulassung ausgesprochen wird, sind laut der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) Software-Änderungen an Türen und Klimaanlagen; die Unterlagen hierzu müssen noch geprüft werden.
Die noch im letzten Jahr beanstandeten, fehlerhaften Gummielemente an den Radreifen hingegen machen demnach keine Probleme mehr, sodass aus dieser Hinsicht eine unbefristete Zulassung in greifbare Nähe gerückt ist.

Avenio: Ein guter Tag für die Münchner Tram

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Dass Herbert König Fahrzeuge einkauft, ist an sich nicht weiter bemerkenswert. Auch nicht, dass die Summe in die Millionen geht: Alle paar Jahre werden neue Busse, Trambahnen und U-Bahnzüge beschafft. Doch die heutige Fahrzeugbeschaffung ist etwas Besonderes. München hat acht Trambahnzüge vom Typ Avenio bestellt.

MVG-Chef Herbert König (re.) überreicht die Mappe mit der Avenio-Bestellung an Dr. Jochen Eickholt (Siemens Rail Systems)

MVG-Chef Herbert König (re.) überreicht die Mappe mit der Avenio-Bestellung an Dr. Jochen Eickholt von Siemens Rail Systems (Bild: Daniel Schuhmann)

Der Avenio von Siemens, oder T1, wie er MVG-intern bezeichnet werden wird, ist nicht nur eine neue Fahrzeuggeneration. Die »modernste Straßenbahn der Welt« geht nicht nur neue Wege, sondern kehrt auch zu Bewährtem zurück. Das Konstruktionsprinzip ist den Münchnern bestens bekannt, sowohl von den drei- und vierteiligen Niederflurwagen der Typen R2.2 und R3.3, aber auch von den P-Zügen: Jedes Wagenteil ruht auf seinem eigenen Fahrgestell, auf Sänften wie bei der Variobahn wird verzichtet. Weiterlesen »

Variobahn: Vorläufige Zulassung verlängert

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Das Bangen um den Stillstand der Variobahnflotte ist nicht aufgehoben, aber zumindest aufgeschoben: Die befristete Zulassung, die heute auslaufen sollte, wurde von der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) bis 31. Mai 2013 verlängert.

Die Zulassung wurde verlängert. Die Züge, wie hier Wagen 2311 am Westfriedhof, werden auch weiterhin im Einsatz bleiben.

Die Zulassung wurde verlängert. Die Züge, wie hier Wagen 2311 am Westfriedhof, werden auch weiterhin im Einsatz bleiben. (Bild: Daniel Schuhmann)

Das Problem sind weiterhin die Gummielemente zwischen Radscheibe und Radreifen: Der Hersteller Stadler hat neue, veränderte Gummielemente herstellen lassen. Ein Zug ist bereits umgerüstet und auch im Einsatz, weitere sollen folgen. Weiterlesen »

Das P-Wagen-Revival und die Variobahn

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Die Angst geht um in München. Die Angst vor Stilllegung der Variobahnen. Und damit die Angst vor dem Fahrzeugmangel bei der Münchner Trambahn. Der Grund ist immer noch derselbe wie in den Jahren zuvor: Das Variobahn-Pingpong. Vor einem Jahr war man eigentlich schon guter Dinge, die neuen fünfteiligen Züge einsetzen zu können — doch letztendlich trat Plan B in Kraft: Verschiebung der lange erwarteten Verstärkungen von Trambahnlinien.

In den vergangenen Tagen waren vergleichsweise viele Variobahnen im Einsatz. Dies könnte sich in Zukunft wieder ändern.

In den vergangenen Tagen waren vergleichsweise viele Variobahnen im Einsatz. Dies könnte sich in Zukunft wieder ändern. (Bild: Daniel Schuhmann)

Anfang dieses Jahres befand man sich mit der Zulassung »in der Zielgeraden«, doch dann trat ein Serienschaden auf: Gummielemente in den Rädern bekamen Risse. Bis Ende Juni 2012 sollte die Behebung dieses Problems spätestens erfolgen; diese Frist setzte die Technische Aufsichtsbehörde, um die bis zum 31. August 2012 bestehende vorläufige Zulassung in eine endgültige umwandeln zu können. Weiterlesen »

Variobahn: Die Lage spitzt sich weiter zu

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Ein Debakel und kein Ende in Sicht: Die neuen Variobahnzüge müssen täglich auf schadhafte Gummikörper in den Rädern geprüft werden, daher können in der Regel nur etwa drei bis fünf Züge im Linienbetrieb eingesetzt werden.

Höchstens drei bis fünf Kurse werden aktuell mit Variobahnen bestückt, die anderen Züge stehen nutzlos im Betriebshof

Höchstens drei bis fünf Kurse werden aktuell mit Variobahnen bestückt, die anderen Züge stehen nutzlos im Betriebshof (Bild: Daniel Schuhmann)

Nachdem die Ursache nicht bekannt ist, werden die S-Wagen weiterhin keine Zulassung erhalten. Viel Zeit ist nicht mehr, denn zum Zum 31. August läuft die vorläufige Genehmigung ab. Selbst für die P-Wagen könnte sich aus den aktuellen Problemen eine weitere Gnadenfrist ergeben — ursprünglich sollten die letzten Exemplare schon mit Inbetriebnahme der R3-Züge vor zehn Jahren von Münchens Straßen verschwinden.

Die Abstellung der P-Wagen scheint vorerst in weite Ferne gerückt zu sein, doch in Kürze laufen die Fristen der letzten beiden Züge aus. Werden wir in Kürze neue Verlängerungen an den mittlerweile 45-jährigen Altwagen sehen?

Die Abstellung der P-Wagen scheint vorerst in weite Ferne gerückt zu sein, doch in Kürze laufen die Fristen der letzten beiden Züge aus. Werden wir in Kürze neue Verlängerungen an den mittlerweile 45-jährigen Altwagen sehen? (Bild: Daniel Schuhmann)

Nicht nur München hat Probleme mit rissigen Radgummis, auch aus Potsdamer erreichen uns entsprechende Nachrichten. So stehen dort ebenfalls tägliche Überprüfungen in der Werkstatt an. Hersteller Stadler hält die Probleme für nicht sicherheitsrelevant und wehrt sich gegen die Vorwürfe.

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