Erster Variobahneinsatz auf der Linie 17

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Heute wurde erstmals eine Variobahn auf der Linie 17 im Fahrgastbetrieb eingesetzt. Die Ehre wurde der Variobahn 2319 zuteil, die am Nachmittag für einen R2 einspringen musste.

Auf Kurs 01 war heute zum ersten Mal eine Variobahn auf der Linie 17 unterwegs. Hier hat der Zug gerade die Endstation Amalienburgstraße erreicht.

Auf Kurs 01 war heute zum ersten Mal eine Variobahn auf der Linie 17 unterwegs. Hier hat der Zug gerade die Endstation Amalienburgstraße erreicht. (Bild: Jonas Hausdorf)

Die Variobahn meisterte ihren Ersteinsatz bis zum abendlichen Einrücken problemlos, auch die oft geäußerten Gerüchte über die Befahrbarkeit der Brücke über den Nymphenburg-Biedersteiner Kanal erwiesen sich als gegenstandslos. Allerdings fällt der mäßige Fahrkomfort sehr auf, insbesondere im Rondell des Romanplatzes. Weiterlesen »

Neue Wege für die Variobahn

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Bereits seit acht Jahren sind die Variobahnen im Streckennetz der Münchner Trambahn unterwegs, allerdings nicht freizügig. Im Zulassungsstreit mit der Technischen Aufsichtsbehörde wurde um die Zulassung für jeden Meter Strecke einzeln gerungen; den Anfang machte die Linie 20: Ab 3. Dezember 2009 durften die Fahrgäste erstmals in der Variobahn mitfahren, zwei Wochen später auch auf der Linie 23, allerdings nur am Eröffnungstag. Nach einigen Unterbrechungen durch Schäden an den Variobahnen werden die Züge seit längerer Zeit betriebsstabil auf den Linien 19 und 20/21/22 eingesetzt.

Durch die Leonrodstraße, wie hier auf dem Bild vom 17. August 2009, darf die Variobahn auch weiterhin nicht fahren.

Durch die Leonrodstraße, wie hier auf dem Bild vom 17. August 2009, darf die Variobahn auch weiterhin nicht fahren. (Bild: Daniel Schuhmann)

Nun hat die Technische Aufsichtsbehörde weitere Strecken für die Variobahn genehmigt, darunter die stark belastete Linie 17 und die nicht minder frequentierten Linien 27/28. Im Störungsfall hilfreich ist der nun mögliche Einsatz auf der Strecke der Linie 18 zum Gondrellplatz — bisher musste spätestens an der Westendstraße gedreht werden. Weiterlesen »

Ingo Wortmann löst MVG-Chef König ab

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Der Aufsichtsrat der Münchner Stadtwerke hat heute zwei neue Geschäftsführer berufen: Der bisherige MVG-Chef Herbert König wird am 1. November 2016 durch Ingo Wortmann abgelöst, seinerseits bisher Geschäftsführer im Stadtverkehr Ulm und Neu-Ulm; zuvor war er bei den Dresdner Verkehrsbetrieben aktiv. Auch Stephan Schwarz, der bisher die Kraftwerkssparte der SWM leitet, wird Ende Januar 2017 in den Ruhestand gehen — ihn löst Helge Uve-Braun ab.

MVG-Chef Herbert König geht zum 31. Oktober 2016 in den Ruhestand. Er wird durch Ingo Wortmann abgelöst.

MVG-Chef Herbert König geht zum 31. Oktober 2016 in den Ruhestand. Er wird durch Ingo Wortmann abgelöst. (Bild: Daniel Schuhmann)

Oberbürgermeister Dieter Reiter: »Ich bin sehr zufrieden, dass wir mit Ingo Wortmann und Helge-Uve Braun zwei hoch kompetente Nachfolger gewinnen konnten.«

Herbert König kennt seinen Nachfolger bereits lange Zeit: Wortmann ist schon seit 2010 als Vizechef im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sein Stellvertreter.

Buntes auf der Mangfalltalbahn

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Seit heute ist ein neuer Coradia Continental auf der Mangfalltalbahn im Fahrgasteinsatz. Zwei Züge für das E-Netz Mittelsachsen, das zum Fahrplanwechsel in Betrieb gehen soll, wurden in der vergangenen Woche nach Rosenheim überführt. Nachdem in den letzten Tagen Personalschulungen durchgeführt wurden, unterstützt seit heute 1440 703 die Flirt-Züge auf der Mangfalltalbahn zwischen Holzkirchen und Rosenheim.

Der Coradia Continental hat Föching verlassen und erreicht Holzkirchen

Der Coradia Continental hat Föching verlassen und erreicht Holzkirchen

Im Gegenzug hat der Desiro ML, der aushilfsweise auf dem Streckenabschnitt München-Deisenhofen zum Einsatz kam, das oberbayerische Netz bereits verlassen. In den kommenden Tagen soll auch der zweite 1440 im Fahrgasteinsatz den Abschnitt zwischen Holzkirchen und Rosenheim bedienen. Weiterlesen »

Fugensanierung am Westfriedhof

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Kleine Ursache, große Wirkung: Durch die notwendige Fugensanierung des nicht einmal 20 Jahre alten U-Bahnhofs Westfriedhof muss die Trambahn einige Einschnitte hinnehmen: Noch bis zum 29. Mai 2016 werden die Linien 20/21 zwischen Moosach bzw. Westfriedhof und Leonrodplatz durch Busse ersetzt. Die Trambahnen fahren vom Leonrodplatz weiter zur Ackermannschleife und wenden dort — eine Mitfahrt in die Schleife ist möglich.

An der Borstei werden Vorbereitungen für den Einbau des stadteinwärtigen Gleises getroffen (Bild: Leo Papic)

An der Borstei werden Vorbereitungen für den Einbau des stadteinwärtigen Gleises getroffen (Bild: Leo Papic)

Doch auch nach dem 29. Mai 2016 ist der Verkehr auf den Linien 20/21 weiter eingeschränkt, denn die Haltestellenanlage am Westfriedhof kann auch weiterhin nicht bedient werden. Stattdessen wird das stadteinwärtige Gleis durch die Dachauer Straße wieder aufgebaut: Bis ins Jahr 2017 werden die Trambahnen nach Moosach den Westfriedhof »links liegen lassen«; die Züge der Linie 21 wenden an an der Borstei. Weiterlesen »

Klingelingeling, hier kommt der Avenio!

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A richtige Trambahn braucht a Glockn — so beliebt Siemens‘ neueste Trambahn auch ist, und das trifft aufs Fahrpersonal genauso zu wie auf die variobahngeplagten Fahrgäste, ein Manko gab es von Anfang an: Die Trambahnglocke, die statt einem warnenden »Bim!« nur ein krächzendes Geräusch aus dem Lautsprecher ausspuckte. Damit ist es nun vorbei: Der erste umgerüstete Avenio-Wagen 2807 (übrigens auch der erste Zug im Fahrgastbetrieb) verfügt nun über eine richtige Trambahnglocke.

Hoffentlich kreuzen hier bald die Avenios in Nord-Süd-Richtung: Wagen 2807 an der Fürstenrieder Straße

Avenio 2807 wurde als erster Wagen mit »richtiger« Trambahnglocke ausgerüstet. (Bild: Daniel Schuhmann)

Die mechanische Trambahnglocke, ein Relikt aus alten Zeiten, ist bereits im A-Wagen aus dem Jahr 1898 verbaut. Auch der Museumswagen 256 (Baujahr 1901) hat sie noch. Daran hat sich bei den Maximumwagen und auch beim Heidelberger bis zum 2. Weltkrieg nichts geändert: Die Trambahnglocke, direkt unter dem Fahrerstand gelegen, wurde vom Fahrer mit einem Fußstößel direkt angeschlagen. Selbst der M- und P-Wagen aus den 50er- und 60er-Jahren verfügten noch über diese Möglichkeit, zusätzlich sorgte aber ein elektrisch betätigtes Druckluftventil für mehr Gehör: Die sogenannte Rasselglocke lässt jeden Fußgänger stehenbleiben, aber auch so manchen Autofahrer zur Salzsäule erstarren — nach einem kräftigen Druck aufs Bremspedal. In der heute üblichen Niederflurgeneration geht es weiterhin elektrisch zu, aber hier wird auch die Glocke selbst so angeschlagen; die Erfindung, die auf Johann Philipp Wagner aus dem Jahr 1836 zurückgeht, ist keine wirkliche Neuerung in der heutigen Zeit. Und sie wird, nachdem die Geld sparende elektronische Synthetisierung beim Avenio nicht den gewünschten Erfolg versprach, bis heute fortgesetzt. Und hoffentlich auch in Zukunft, denn:

A richtige Trambahn braucht a Glockn…

Wochenende: Modellbahnen im MVG-Museum

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Morgen und übermorgen ist es wieder so weit: Im MVG-Museum findet die traditionelle alljährliche Modellbahnausstellung statt. Viele Vereine, Modellbahnclubs und Privatpersonen stellen ihre Modelleisenbahn- und Modellstraßenbahnanlagen zur Schau. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall: Einige Vereine sind das erste Mal im MVG-Museum vertreten, andere haben ihre Anlagen um interessante Module erweitert.

Modellbahn im Streiflicht

Modellbahn im Streiflicht — einer von vielen Eindrücken auf der Ausstellung im MVG-Museum (Bild: Daniel Schuhmann)

Das Museum ist am 12. März (Samstag) und am 13. März (Sonntag) jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Shuttleverkehr wird zwischen Bahnhof Giesing und Museum von der Buslinie O7 angeboten — der in den vergangenen Öffnungstagen angebotene Trambahnshuttle kann an diesem Wochenende leider nicht verkehren.

Spatenstich für die Tram nach Steinhausen

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Spatenstich — eine neue Trambahnstrecke wird gebaut! Eigentlich hätten schon im vergangen Jahr die Trambahnen zum S-Bahnhof Berg am Laim rollen sollen. Doch der Baubeginn hat sich immer wieder aus unterschiedlichsten Gründen verzögert. Gestern war es schließlich doch so weit: Der Spatenstich symbolisiert den Beginn der Bauarbeiten an der Strecke vom Max-Weber-Platz zur Hultschiner Straße.

MVG Chef Herbert König, Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stefan Hilscher, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, beim Spatenstich für die neue Trambahnstrecke nach Steinhausen

MVG Chef Herbert König, Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stefan Hilscher, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, beim Spatenstich für die neue Trambahnstrecke nach Steinhausen (Bild: Daniel Schuhmann)

Gastgeber für den Spatenstich war einer der großen Profiteure von der neuen Trambahnstrecke: Der Süddeutsche Verlag mit über 4000 Mitarbeitern liegt direkt am zukünftigen Streckenende in Berg am Laim, auch das Druckhaus befindet sich in unmittelbarer Nähe. So ist es nicht verwunderlich, dass die Ansprachen im Atrium des seit 2008 existierenden SV-Hochhauses stattfanden. Weiterlesen »

Desiro ML als Aushilfe beim Meridian

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Der gestern nach Holzkirchen überführte Desiro ML 460 014 der Mittelrheinbahn, die gewöhnlich auf der linksrheinischen Strecke von Köln nach Mainz verkehrt, konnte bereits heute beim Meridian in den Einsatz gehen. Schon in den vergangenen Wochen verzeichnete der Meridian einen erhöhten Schadstand bei den Flirt-Triebwagen, nachdem durch Sturmschäden sowohl Stromabnehmer als auch Bordelektronik einiger Züge beschädigt wurden. Durch das tragische Zugunglück von Bad Aibling spitzte sich die Lage noch weiter zu.

Desiro ML 460 514 erreicht den Münchner Bahnhof Siemenswerke

Desiro ML 460 514 erreicht den Münchner Bahnhof Siemenswerke (Bild: Daniel Schuhmann)

Aus diesem Grund hilft nun der Triebzug vom Typ Desiro Main Line der Mittelrheinbahn, die zum gleichen Konzern Transdev gehört, aus. Der Zug wird lediglich auf dem kurzen Streckenstück zwischen München Hauptbahnhof und Deisenhofen eingesetzt, was leichte Veränderungen der Umlaufpläne mit sich brachte — die Reisenden müssen daher am Münchner Hauptbahnhof mit Gleisänderungen rechnen. Weiterlesen »

Shuttleverkehr: Finest Spirits und Braukunst

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Traditionell werden die beiden Fachmessen Finest Spirits und Braukunst Live von einem Bus-Shuttle des Omnibusclub München e.V. begleitet. Im Gegensatz zu den »normalen« Museums-Öffnungstagen fährt dieser allerdings nicht im Halbstundentakt, sondern alle 10 Minuten. Hierbei erhalten wesentlich mehr historische Fahrzeuge ihren Auslauf.

Das MVG-Museum verwandelt sich für drei Tage in eine Whiskey-Tasting-Station, in der kommenden Woche wird hingegen Bier probiert

Das MVG-Museum verwandelt sich für drei Tage in eine Whiskey-Tasting-Station, in der kommenden Woche wird hingegen Bier probiert (Bild: Daniel Schuhmann)

Ist nicht viel Verkehr, genügen locker zwei Kurse, um den Shuttle zu fahren. Ganz anders sah es hingegen am Samstag früh aus: Auch mit dem hinzugezogenen Neoplan-Prototypwagen 5410 war der Fahrplan aufgrund eines Staus nur schwer zu halten. Doch für den Ernstfall hält der Omnibusclub auch den MAN SG240H als Reservewagen bereit. Wer den Shuttleverkehr an diesem Wochenende nicht erleben konnte, hat auch in der kommenden Woche Gelegenheit: Von Freitag bis Sonntag fahren zur Braukunst Live ebenfalls Shuttlebusse im dichten Takt. Weiterlesen »

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